Allerheiligen + Allerseelen: Zeit zum Nachdenken von Gerhard-Stefan Neumann …

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

„Es kann nicht schaden, von Zeit zu Zeit die Augen zu schließen und die Hände zu falten – um sie danach wieder zu öffnen für die Aufgaben unserer Zeit und für unsere Mitmenschen.“

Johannes Rau

Allerheiligen + Allerseelen: Zeit zum Nachdenken von Gerhard-Stefan Neumann …

Im November nehmen wir Abschied. Abschied von Freunden, Verwandten und geliebten Menschen.

Allerheiligen + Allerseelen: Zeit zum Nachdenken von Gerhard-Stefan Neumann ...
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Es ist Herbst, November. An Allerheiligen und Allerseelen nehmen wir Abschied. Abschied von Freunden, Verwandten und geliebten Menschen. Wir gedenken unserer Toten, der Opfer und Hinterbliebenen der beiden furchtbaren und entsetzlichen Weltkriege, der Verstorbenen aus unseren Familien und Gemeinden. Wie jedes Jahr versammeln wir uns in diesen Tagen des „Trauermonats“ November vor den Kriegerdenkmälern, die zu Ehren der gefallenen Soldaten aus allen Kriegen errichtet wurden, und wir denken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Wie in jedem Jahr fragen wir uns, ob denn die Menschheit aus den vergangenen Kriegen – besonders dem Zweiten Weltkrieg – noch immer nichts gelernt hat. Bleiben die weltweite Flucht und Vertreibung von Millionen von Menschen noch immer ungesühnt, wird politisch motivierter Mord und Totschlag nur mit staatlich sanktionierten und eigentlich sinnlosen Militäraktionen beantwortet?

Allerheiligen + Allerseelen: Zeit zum Nachdenken von Gerhard-Stefan Neumann ...
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Tag für Tag sterben auf der ganzen Welt Mütter, hilflose Säuglinge und Kinder an Unterernährung und mangelnder medizinischer Versorgung, während gleichzeitig ihre Ehemänner, Väter und Brüder für einen scheinbar gerechten Kampf in Afghanistan, im Gaza-Streifen, in Kurdistan, in Tschetschenien und anderswo auf der Welt ums Leben kommen. Und uns, den selbstgerechten und wohlgenährten Wohlstands Bürgern dieser Tage fällt nichts besseres ein als mehr oder weniger zaghaft und so gar nicht überzeugend zu murmeln: „Das Boot ist voll“. Dabei würde ein Dach über den Köpfen der Menschen, eine Handvoll Reis, ein Stück Brot und die eine oder andere Lebensmittelkonserve für den Anfang einer erfolgversprechenden Hilfe durchaus genügen.

„Trauermonat November: Die Reihe mehrerer Gedenktage eröffnet am 1. November das katholisches Fest Allerheiligen …“

Nürnberg (gsn) – Allerheiligen ist seit Anfang des neunten Jahrhunderts der bedeutendste Trauertag der Katholischen Christenheit. Die Gläubigen gedenken an diesem Tag, dem 1. November, ihrer Heiligen, Märtyrer und deren Seelen. Allerheiligen hat nicht nur eine herausragende Bedeutung als Feiertag in den katholisch geprägten Gemeinden unseres Landes, sondern auch als kultischer Festtag. In ihren frühen Ursprüngen begannen nämlich die Kelten ihr neues Jahr etwa zeitgleich mit dem heutigen November mit einer großen kultischen Totenfeier, der „Samhain“. In den späteren Jahrhunderten wurde dieser keltische Brauch von der Katholischen Kirche durch die Feste Allerheiligen und Allerseelen ersetzt.

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Vor allem in den ländlichen katholischen Gemeinden und Pfarreien erzählen viele, vor allem ältere Menschen, noch immer, dass zur Mittagszeit an Allerheiligen die Seelen der Toten das Fegefeuer verlassen und bis zum Angelusläuten an Allerseelen am nächsten Tag ihre alten Wohnungen aufsuchen. Dieser charmante aber leider doch ziemlich abwegige Irrglaube ging in grauer Vorzeit sogar soweit, zu vermuten, dass in diesen Stunden geborene Säuglinge die Geister der Verstorbenen sehen oder zumindest erkennen können.

Schon in den Tagen und Wochen vor Allerheiligen und Allerseelen werden die Gräber unserer Toten liebevoll gepflegt, hergerichtet, neu bepflanzt und manchmal auch in etwas übertriebener Art und Weise „herausgeputzt“. Diese großen christlichen Feiertage sind nicht nur anstrengende Tage für die Geistlichen vor Ort sondern auch eine arbeitsreiche Zeit für Floristen und Gärtner, deren Geschmack und kreatives Können gefragt sind. Dass es dabei auch um sehr viel Geld, Umsatz und Verdienst geht, soll die Trauer um unsere Verstorbenen nicht schmälern; schließlich geht es auch hier um zehntausende Arbeitsplätze.

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Nach dem Gottesdienst ziehen die katholischen Christen in einer gemeinsamen Prozession zu den Gräbern ihrer Angehörigen, um dort mit ihren Pfarrern zu beten. Die Gräber werden mit Weihwasser gesegnet und am späten Nachmittag läuten in den katholischen Gemeinden die Glocken der Kirchen. In diesen Stunden der Dämmerung des beginnenden Abends besuchen die Angehörigen noch einmal den Friedhof und zünden auf den Gräbern Kerzen und Laternen an und halten in stillem Gedenken an ihre heimgegangenen Lieben betend inne. In weiten Teilen unseres Landes ist es immer noch guter Brauch, dass sich an Allerheiligen und Allerseelen die ganze Familie gemeinsam vor den Gräbern im Gebet und Gedenken zusammenfindet.

„Allerseelen: Das ewige Licht leuchte ihnen …“

Auch für Allerseelen gilt, dass sich das christliche Gedenken unserer Toten auf ein Weiterleben in Gott und eine Wiederbegegnung mit ihm im ewigen Leben gründet und richtet. Übrigens:

Schon die alten Römer kannten das Fest „mundus patet“. Die Feierlichkeiten dauerten drei Tage und während dieser zweiundsiebzig Stunden – so vermuteten die alten Römer – stiegen die „Manes“, die „Seelen“ aus der Unterwelt empor.



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Die gewaltigen Flüchtlingsströme, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges über fast ganz Europa ergossen, brachten auch eine enorme Veränderung in den religiösen Bräuchen der Menschen mit sich. So hat sich der kirchliche Feiertag „Allerheiligen“ als höchster Trauertag für die Gläubigen der Katholischen Kirche behauptet, während an „Allerseelen“ vor allem die Christen der evangelischen und lutherisch reformierten Religionsgemeinschaften ihrer Verstorbenen gedenken. Dies geschieht ähnlich wie an Allerheiligen:

Die evangelischen Christen nehmen in ihren Gotteshäusern an den Messfeiern teil und ziehen anschließend in gemeinsamen Prozessionen an die geschmückten Gräber und entzünden dort die „Ewigen Lichter“. Und auch dies soll nicht vergessen werden: In vielen bayerischen Dörfern, Gemeinden und kleineren Städten backen die Bäcker an Allerseelen noch ihr „Seelenbrot“. Inzwischen hat die Ökumene erfreulicherweise schon ein gutes Stück „ausgleichende Gerechtigkeit“ hergestellt: „Seelenbrezeln“ und „Seelenzöpfe“ werden an beiden Feiertagen gebacken und angeboten.

Und auch hier noch ein bisschen Historie:

Nach altem Glauben müssen die „armen Seelen“ spätestens bis mittags in ihr Fegefeuer zurückkehren. Ab dem frühen Nachmittag strömen deshalb die Kinder auf die Friedhöfe um an den Gräbern nach kleinen Geldgeschenken zu suchen, die die „armen Seelen“ angeblich dort für sie deponiert haben. Von dem Erlös kaufen sich die Kids die eben erwähnten „Seelenbrezeln“.

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In den traditionellen süddeutschen Bauerngehöften wird auch heute noch sehr darauf geachtet, dass an Allerseelen die Türen nicht laut ins Schloss fallen, damit ja keine „arme Seele“ versehentlich eingeklemmt wird, und leere Pfannen stehen selbstverständlich auch nicht auf dem Herd, denn eine „arme Seele“ könnte sich ja darin verbrennen.

Lebendiges Brauchtum wird von uns „Unwissenden“ und so modernen „Aufgeklärten“ oft belächelt oder zumindest für reichlich antiquiert angesehen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass gerade dieses Brauchtum noch vor nicht allzu langer Zeit für diese Menschen lebensnotwendig war um Armut und Ungerechtigkeit überhaupt ertragen zu können. Die Hoffnung auf das ewige Leben – ein besseres Leben – überhaupt die Hoffnung auf das Paradies war für die Menschen Jahrhunderte lang der einzige Trost in ihrem bedrückenden, elenden und oft genug harten Alltag.

„Das Geschäft mit dem Tod blüht …“

In unserer Zeit haben wir den Tod sozusagen „ad acta“ gelegt. Das alltägliche Sterben in den „Heute Nachrichten“ oder der „Tagesschau“ stört uns höchstens noch beim Verzehr des Abendbrotes.

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Der „Tod“ ist nach wie vor eines der großen Tabu-Themen unserer Zeit und alles was mit ihm zusammenhängt wird tunlichst gemieden. Aids, Krebsgeschwüre, Kindstötungen, Mord und Totschlag passen nun mal nicht in die Landschaft der sensationslüsternen Spaßgesellschaft und die Krisengebiete sind Gott sei Dank weit weg. Wen kümmert es schon, wenn Babys und Säuglinge in Kurdistan oder Afrika vor Hunger und Unterernährung wegsterben wie die berühmt-berüchtigten Fliegen, wenn Kinder und Jugendliche im Nahen Osten, also im sogenannten „Heiligen Land“, von den Bomben, Gewehrkugeln, Granaten und Minen der „kriegführenden Parteien“ bei lebendigem Leib zerfetzt werden – und alles möglichst Situationsgerecht aufbereitet von den internationalen Medien. Ist die Saat der großen politischen Massenmörder des vergangenen Jahrhunderts also doch noch aufgegangen?

„Sterben ist hierzulande ohne Zweifel eine teure Angelegenheit …“

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Es besteht kein Zweifel daran, dass Sterben in den hochzivilisierten Industriestaaten, vor allem in den westlichen Kulturkreisen, eine sehr teure Angelegenheit ist.

Das „Geschäft mit dem Tod“ blüht. Jahr für Jahr haben die Bestattungsunternehmen, Blumenhändler, Geistliche, Gastronomen, Schreiner, Schmiede, Steinmetze, Totengräber und Trauerredner jede Menge zu tun, und die Angehörigen wissen oft nicht, wie und wovon sie die horrenden Rechnungen bezahlen sollen.

Der Verlust eines geliebten Menschen ist eigentlich schon schlimm genug. Doch Sterben ist in diesen Zeiten eine wirklich teure Sache. Die Hinterbliebenen müssen mindestens über einen Betrag von 3.000 EURO verfügen, um dann letzten Endes als „Gegenwert“ nur ein sehr einfaches Begräbnis zu bekommen. Der Sarg ist in dieser Kostenrechnung noch nicht einmal enthalten, für die einfachste Ausführung sind mindestens 500 EURO zusätzlich zu bezahlen.

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Doch damit nicht genug. Die wirklich großen „Nutznießer“ in Sachen Tod sind die Gemeinden, Kommunen und Städte. Selbstredend verfügt jeder kommunale Kämmerer für den letzten Gang eines Menschen über eine mehr oder weniger raffiniert ausgeklügelte Gebührenordnung. Im bundesweiten Durchschnitt müssen es für eine Erdbestattung schon mindestens 700 EURO sein. Wird von den Angehörigen eine Feuerbestattung gewünscht, kommen etwa 50 EURO in Abzug.

In diesen sogenannten Grundgebühren sind lediglich die Aufbahrung des Verblichenen, der Aufbahrungschmuck, die Kosten für die Trauerfeier und die anteilige Miete der Trauerhalle enthalten. Amtliche Bescheinigungen wie die „polizeiliche Abmeldung“ und die „Sterbeurkunde“ müssen extra bezahlt werden. Gleiches gilt für die anfallende „Aschenurne“ bei der Feuerbestattung. Mit erheblichen Kosten ist auch für die eigentliche Grabstätte zu rechnen. Je nach Lage des Grabes sehen die Gebührenordnungen der Städte hierfür Aufwendungen in Höhe von jährlich 250 – 300 EURO vor, und dieser Betrag muss gleich für zwölf Jahre im Voraus beglichen werden. Und damit hier keine Missverständnisse aufkommen, die Kosten für die jährliche „Grabpflege“ fallen natürlich ebenso zusätzlich an wie die Anschaffung eines „Grabsteines“ oder „Grabkreuzes“. Aber auch hier sehen die kommunalen Friedhofsordnungen Bestimmungen in den Ausführungen vor, so dass den „Einsparungsmöglichkeiten“ der Hinterbliebenen von vorneherein sehr enge Grenzen gesetzt sind. Andererseits soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich die meisten eine „preiswerte Variante“ schon aus „gesellschaftlichen Gründen“ gar nicht leisten können oder wollen .

Doch damit nicht genug:

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Wenn es nichts mehr zu helfen und zu heilen gibt, sind die „Damen und Herren in Weiß“ – die Ärzte – in Sachen Geldverdienen mit dabei; für den amtlichen „Totenschein“ sind laut ärztlicher Gebührenordnung noch einmal 50 EURO fällig. Sogenannte „Ergänzungskosten“ für „Trauerkarten“ und „Sterbebilder“ erinnern da schon eher an das uns allen wohlbekannte Wortspiel von den „Peanuts.“

Da die deutschen Krankenkassen ihre Sterbegeld-Leistungen drastisch eingeschränkt haben und dies vermutlich auch noch weiterhin tun werden, ist die Vorsorge für den „Fall der Fälle“ dringend geboten. Lassen Sie sich also beraten und schaffen Sie Rücklagen. Ob Sie dies bei einem „öffentlich-rechtlichen“ oder „privaten“ Bestattungsunternehmen tun, kommt auf Ihre finanziellen Möglichkeiten an.

„Jahr für Jahr haben die deutschen Bestattungsunternehmen gut zu tun …“

Eine mittlere bundesdeutsche Großstadt hat heutzutage mehrere Friedhöfe. In der Regel unterhalten die größeren Kommunen ein oder zwei große und vielleicht noch einige kleinere und mittlere Grablegungen. Oft ist es so, dass gerade kleinere Friedhöfe schon längst geschlossen sind und nur noch aus kulturellen und religiösen Gründen erhalten werden. Dazu kommen noch konfessionell gebundene Einrichtungen, wie zum Beispiel „jüdische Friedhöfe“, aber auch hier gilt ähnliches, es gibt eben „alte“ und „neue jüdische Friedhöfe“.

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Alle genannten letzten Ruhestätten schlagen natürlich in den Haushaltsbüchern der Gemeinden, Kommunen und Städte mit erheblichen Belastungen zu Buche. Zwischen 4.000 und 6.000 Beerdigungen „fallen“ in einer deutschen Großstadt durchschnittlich im Jahr an. Manche Friedhofsämter betreuen 50.000 und mehr Gräber. Einige größere Kommunen „leisten“ sich für ihre wenig begüterten Bürgerinnen und Bürger noch eigene Bestattungsdienste – wie lange noch, das wird sich zeigen.

Europas größte Friedhöfe befinden sich in Hamburg, Wien und Paris. Sollten Sie sich einmal auf einer Reise durch eine der drei Metropolen befinden, dann besuchen Sie dort diese großen Friedhöfe; zum Beispiel den „Zentralfriedhof“ in Wien oder den Friedhof „Montmartre“ in Paris. Auf dem „Zentralfriedhof“ in Wien fanden zum Beispiel Beethoven und Mozart ihre letzte Ruhestätte, auf dem Friedhof „Montmartre“ in Paris ruhen unter anderem Balzac, Heinrich Heine, Alexandre Dumas und die wunderschöne aber leider viel zu früh verstorbene französische Sängerin Dalida.

„Der sanfte Abschied: Sterbende begleiten und Trauernde trösten …“

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Egal welche trostvollen Worte wir auch finden und wie sehr wir uns auch um die Hinterbliebenen eines Verstorbenen bemühen, der Tod eines geliebten Menschen ist und bleibt eine sehr traurige Angelegenheit. Das Leid und der unsagbare Schmerz sind außerordentliche Belastungen und Herausforderungen für die Angehörigen.

Die Erkenntnis, „Sterben zu müssen“ – wegen einer schweren und unheilbaren Krankheit, eines tragischen und nicht vorhersehbaren Unglücks, mitten aus dem Leben gerissen zu werden, die endgültige Trennung von der Ehefrau, dem Ehemann, den Kindern, Brüdern und Schwestern – wer oder was kann diesen Menschen bei seinem letzten Schritt trösten? Wer begleitet den Sterbenden nicht nur bis zu seinem letzten Atemzug und tröstet auch noch die Hinterbliebenen und Trauernden? Oft genug tun dies die Geistlichen, Pastoren, Priester, Pfarrer und Sozialarbeiter der verschiedensten Religionsgemeinschaften und Einrichtungen der öffentlichen und privaten Sozialarbeit. Aber auch ganz „normale“ Mitmenschen machen mit, bringen sich ein, engagieren sich. Es sind die sprichwörtlichen „Helden des Alltags“ ohne die unser Sozialstaat schon längst am Ende wäre. Sie tun es für die eben genannten Einrichtungen, sie besuchen schwerkranke und sterbende Menschen in den Altersheimen, Hospizen, Krankenhäusern und Sterbehäusern, hören ihnen zu, finden tröstende Worte für sie, sind einfach da – am Krankenbett, am Sterbebett.

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Jeder kann helfen – man muss sich nur trauen, den Mut finden. Wie sagt ein deutsches Sprichwort: „Ich habe keine Angst vor dem Tode, nur vor einem langen Sterben“. Als Begleiter, Freund und Helfer eines Sterbenden kann „man“ eigentlich nicht viel verkehrt machen. Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber es ist wirklich so.

Nur, versuchen Sie nicht den Sterbenden zu führen, lassen Sie sich führen. Schließlich weiß der Patient, der Sterbende selbst am besten, was er möchte und was er nicht möchte. Seien Sie also bei ihm, hören Sie ihm zu, halten Sie seine Hand, wischen Sie ihm den Schweiß von der Stirn – seien Sie ganz einfach nur da. Und so schwer es für Sie und Ihre Angehörigen sein mag – der Tod eines geliebten Menschen ist auch immer eine Botschaft an die Lebenden.

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„Lasst mich in Frieden und Würde gehen und verzweifelt bitte nicht an meinem Tod. Und trauert nicht zu lange um mich. Ich lebe in Euren Herzen weiter und ich werde immer bei euch sein. Bitte vergesst mich nicht. Es war schön, Euch gekannt zu haben.“

Letzte Worte einer sterbenden jungen Mutter zu ihrem Mann und ihren Kindern.

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„Die letzten Dinge regeln und den würdevollen Abschied zu Lebzeiten

vorbereiten“.

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Wenn der Tod ins Leben tritt, dann sollten wir vorbereitet sein. Doch die wenigsten von uns sind es tatsächlich. Der Tod ist immer noch eines der großen Tabu-Themen unserer Zeit. Dabei gehört er genauso zum Leben wie unsere Geburt. In den allermeisten Fällen kommt er plötzlich und unerwartet. Wer Vorsorge zu Lebzeiten trifft, handelt dagegen verantwortungsvoll gegenüber seinen Angehörigen.

Stichwort:

„Betreuungsgesetz“

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So sorgen Sie wirkungsvoll für den Notfall vor! Mit einer „Vollmacht“ können Sie frühzeitig bestimmen und festlegen wer im Notfall für Sie entscheidet. Gesetzt den Fall, dass Sie durch einen Unfall oder durch eine plötzlich auftretende Krankheit nicht mehr entscheidungsfähig sind, kann der Inhaber einer „Vollmacht“ zumindest die „alltäglichen und üblichen Geschäftsvorfälle“ während Ihrer Abwesenheit oder Krankheit für Sie erledigen. Liegt eine solche Vollmacht nicht vor, begeben Sie sich zwangsläufig in die Hände des Vormundschaftsgerichtes. Mit einer sogenannten „Vorsorgevollmacht“ bestimmen Sie im Falle des dauerhaften oder längeren Verlustes Ihrer Geschäftsfähigkeit Ihren „gesetzlichen Vertreter“. Diese Vollmacht sollte unbedingt notariell beglaubigt oder noch besser durch einen Notar und in Gegenwart Ihrer Vertrauensperson ausgefertigt werden. So können Sie wenigstens sicher sein, dass im Notfall in Ihrem Interesse entschieden wird. Mit der „Betreuungsverfügung“ legen Sie schon frühzeitig fest, wer im Falle einer „(dauerhaften) Erkrankung“ als Ihr Betreuer tätig werden und wer es „nicht“ darf. Auch hier gilt:

Holen Sie frühzeitig den Rat eines erfahrenen Anwaltes ein!

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Es gibt sie schon seit einigen Jahren und trotzdem ist sie in der breiten Bevölkerung immer noch weithin unbekannt. Die Rede ist von der „Patientenverfügung“. Mit dieser Verfügung nehmen Sie Ihr „Selbstbestimmungsrecht“ für den Fall wahr, dass Sie zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen über sich und ihr Leben nicht mehr selbst entscheiden und bestimmen können. Im Falle einer unheilbaren oder lebensbedrohenden Krankheit können Sie im Voraus bestimmen, ob Sie den Einsatz von medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen wünschen und in welchem Rahmen Sie diese an sich vorgenommen haben möchten. Wichtig: Auch hier gilt eine frühzeitige Abfassung und Hinterlegung bei einer Person Ihres Vertrauens. Naheliegend für den Patientenbrief wäre in diesem Falle der Hausarzt. Nachdem die Rechtsordnung in dieser Frage noch immer keine zuverlässigen Grundsätze entwickelt hat, empfehlen wir auch hier, unbedingt juristischen Rat einzuholen.

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„Über Nacht zu (Voll)Waisen geworden“. Diese Vorstellung ist für jedes Elternpaar der reine Albtraum. Glücklicherweise geschieht dies höchst selten, aber ganz unbeachtet sollten es verantwortungsbewusste Eltern nun auch wieder nicht lassen. Eltern können nämlich vorsorgen, zum Beispiel mit einem Testament. Ein Testament ist natürlich zunächst dazu da, um vorhandene Vermögenswerte an spätere Erben zu verteilen. Es kann aber auch festlegen, wer sich im Falle Ihres Ablebens als Vormund um Ihre Kinder kümmern soll. Für Ihre Kindern können Sie natürlich auch finanzielle Vorsorge treffen und auch bestimmen, wie Sie sich im Falle Ihres Todes zum Beispiel die Ausbildung Ihrer Kinder vorstellen.

Leider stellt die Abfassung eines Testamentes für die meisten unserer jungen (Ehe)Paare eine scheinbar unüberwindliche Barriere da. Deshalb von unserer Seite ein vielleicht hilfreicher Ratschlag: Wenn Sie schon einmal bei einem Notar sind, beispielsweise wegen eines „Ehevertrages“ oder eines „“Grundbuch-Eintrages““ oder warum auch immer, überwinden Sie sich und sprechen Sie auch das Testament mit an. Gerade in unserer so „lebhaften“ und „rasanten“ Zeit sollte man einen tragischen Unfall oder einen schweren Unglücksschlag nie ausschließen. Manchmal „trifft“ es eben auch einen selbst.

Allerheiligen + Allerseelen: Zeit zum Nachdenken von Gerhard-Stefan Neumann ...
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Ist dann der „Fall des Falles“ – der Abschied für immer – eingetreten, dann wäre es für Ihre Hinterbliebenen mit Sicherheit sehr hilfreich zu wissen, dass Sie für die Kosten Ihrer Beerdigung entsprechende finanzielle Vorsorge getroffen haben, beispielsweise mit einer „Sterbegeldversicherung“. Diese Versicherung haben nicht mehr alle Lebensversicherungs-Unternehmen im Programm, es gibt sie aber noch als „Gruppenvertrag“ bei den privaten und öffentlich-rechtlichen Bestattungsunternehmen. Auch verfügt der eine oder andere Berufsverband noch über entsprechende Verträge. Diese Versicherung ist gerade jungen Ehepaaren dringend anzuraten, weil sie einerseits mit niedrigen Beiträgen relativ preisgünstig ist, und andererseits noch an einer, wenn auch einer sehr bescheidenen Überschussbeteiligung partizipiert. Die Auszahlungsbeträge liegen im allgemeinen zwischen 1.500 und etwa 10.000 EURO. Wesentlich teurer sind natürlich die sogenannten „Bestattungs-Treuhandverträge“ die von den bundesdeutschen Bestattungsunternehmen in Zusammenarbeit mit den Lebensversicherungen angeboten werden. Sie bieten allerdings auch eine bessere Verzinsung und entsprechende Zusatzleistungen.

Auch hier gilt unser dringende Bitte:

Informieren Sie sich „vor“ einem Abschluss und holen Sie sich gegebenenfalls fachkundigen Rat ein.

Autorenvermerk:

Gerhard-Stefan Neumann

Freier Journalist + Werbetexter (GdbR)

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Stephanie Neumann ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


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Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73E-MAIL-Adresse ► contact@neumann-nuernberg.deInternet ► https://neumann-nuernberg.de




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Stephanie ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Photo of the day ► Stephanie Neumann is a well-known personality in the Nuremberg fashion world ► Her work was photographed by Gerhard-Stefan Neumann and can be found on various platforms such as Flickr and YouTube ► She has a unique style that is often highlighted in various photography projects and media appearances ► Copyright © 2025 ► Gerhard-Stefan Neumann Media TV Blog ► D-90402 Nuremberg ► Phone 01577 6 31 06 73 ► E-MAIL-Address contact@neumann-nuernberg.dehttp://www.neumann-nuernberg.de/


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Stadt Nürnberg ► Das Herbstvolksfest 2025 ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

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G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

Stadt Nürnberg ► Das Herbstvolksfest 2025 ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Stadt Nürnberg ► Das Herbstvolksfest 2025 ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Das Herbstvolksfest in Nürnberg ist ein Ereignis, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Im Jahr 2025 verspricht es noch aufregender und bunter zu werden als je zuvor! Wenn du auf der Suche nach Spaß, köstlichem Essen und unvergesslichen Erlebnissen bist, ist dieses Fest genau das richtige für dich. Lass uns einen Blick auf die Highlights werfen, die du dir nicht entgehen lassen solltest.

Das Herbstvolksfest findet traditionell im Nürnberger Dutzendteich statt, wo sich alles um Freude, Gemeinschaft und gutes Essen dreht. Die riesigen Zelte werden bereits aufgebaut sein, und die Vorfreude auf die Eröffnungsfeier wird spürbar sein. Das gesamte Gelände wird in den bunten Farben des Herbstes erstrahlen, mit Lichtern, Dekorationen und dem Duft von frisch gebrannten Mandeln in der Luft.



Das Fest beginnt am 27. September 2025. Die Eröffnung erfolgt mit einem traditionellen Fassanstich durch den Oberbürgermeister, gefolgt von festlicher Musik und Tanz. Ein echtes Highlight, das viele Menschen anzieht! Die richtige Stimmung wird hier sofort spürbar, und die ersten Bierkrüge werden mit fränkischem Bier gefüllt.
Für Adrenalinjunkies gibt es 2025 eine Vielzahl von aufregenden Fahrgeschäften. Von rasanten Achterbahnen bis hin zu sanften Kettenkarussells – hier ist für jeden etwas dabei!

Stadt Nürnberg ► Das Herbstvolksfest 2025 ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Wildwasserbahn: Mit spritzigen Wendungen und kühlem Nass sorgt sie für einen erfrischenden Spaß. Perfekt für heiße Herbsttage!

Der Freifallturm-: Wer den Nervenkitzel sucht, sollte unbedingt den Freifallturm ausprobieren. Der freie Fall aus schwindelerregender Höhe sorgt für Gänsehaut und jede Menge Geschrei.

Die Geisterbahn: Wenn du Grusel magst, kommst du hier voll auf deine Kosten. Spukende Gestalten und unheimliche Geräusche erwarten dich.

Stadt Nürnberg ► Das Herbstvolksfest 2025 ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Das Riesenrad: Eine schöne Möglichkeit, das Fest von oben zu betrachten. Bei Sonnenuntergang hast du einen atemberaubenden Blick über das beleuchtete Volksfest.
Ein Volksfest wäre kein Volksfest ohne leckeres Essen! Die Stände bieten eine Vielzahl von fränkischen Spezialitäten:

Bratwürste: Klar, die berühmten Nürnberger Bratwürste stehen ganz oben auf der Liste. Mit Sauerkraut oder im Brötchen – ein absolutes Muss!

Kandierte Äpfel: Besonders bei Kindern beliebt. Diese süßen Leckereien sind ein echter Klassiker und perfekt für den kleinen Appetit zwischendurch.

Lebkuchenherzen: Die süßen Herzen mit hübschen Liebesbotschaften sind nicht nur ein leckeres Dessert, sondern auch ein tolles Erinnerungsstück.



Bierzelte: Hier wird nicht nur Bier serviert, sondern oft auch traditionelle Livemusik geboten. Gemütliches Beisammensein ist angesagt!

Neben den vielen Attraktionen gibt es auch zahlreiche Veranstaltungen und Shows, die das Volksfest 2025 zu einem besonderen Erlebnis machen:

Livemusik: Von traditioneller bayerischer Blasmusik bis hin zu modernen Bands – die verschiedenen Bühnen bringen jeden Tag Unterhaltung. Das sorgt für gute Laune und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Tanzvorführungen: Schüler und lokale Tanzgruppen zeigen ihre besten Choreografien. Es ist immer schön zu sehen, wie viel Talent in der Region steckt.

Stadt Nürnberg ► Das Herbstvolksfest 2025 ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Wettbewerbe: Ob Wettrutschen, Maßkrugstemmen oder Dachdecker-Wettbewerb – Herausforderungen sorgen oft für viel Gelächter und spannende Momente. Die Teilnehmer können tolle Preise gewinnen!

Feuerwerk: Zum Abschluss des Festes gibt es immer ein grandioses Feuerwerk, das den Himmel über Nürnberg in ein Farbenmeer verwandelt. Ein perfekter Abschluss für einen unvergesslichen Tag!

Die charmanten Schausteller sind das Herzstück des Volksfestes. Sie bringen den Nervenkitzel, die Leckereien und die Wettbewerbe mit, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Viele von ihnen sind seit Jahren Teil des Herbstvolksfestes und wissen genau, wie sie die Besucher begeistern können.

Rund um die Welt der Spiele: An den Spielständen können kleine und große Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen. Mit etwas Glück kannst du ein großes Kuscheltier nach Hause bringen!

Fotostände mit Kostümen: Ein Spaß für die ganze Familie! Hier kannst du in traditionelle Trachten schlüpfen und Erinnerungsfotos machen. Ein bisschen Tradition schadet nie!

Wenn du das Herbstvolksfest in Nürnberg besuchen möchtest, hier ein paar Tipps, damit dein Besuch stressfrei wird:



1. Öffentliche Verkehrsmittel: Am besten kommst du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Fest. Das Parken kann schwierig sein, also nutze die U-Bahn oder Busse, um direkt zum Dutzendteich zu gelangen.

2. Frühes Kommen: Um lange Warteschlangen an den Fahrgeschäften und Essensständen zu vermeiden, lohnt es sich, früh zu kommen. So kannst du das Fest in vollen Zügen genießen.

3. Geld mitnehmen: Viele Stände akzeptieren keine Kartenzahlung, also bring genügend Bargeld mit.

4. Schutzmaßnahmen: Achte darauf, dich über eventuell geltende Hygienemaßnahmen zu informieren, um sicher und gesund das Fest genießen zu können.

5. Familienfreundlichkeit: Das Volksfest ist sehr familienfreundlich gestaltet. Es gibt spezielle Bereiche und Aktionen für Kinder, damit auch die Kleinsten ihren Spaß haben!

Stadt Nürnberg ► Das Herbstvolksfest 2025 ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
Stadt Nürnberg ► Das Herbstvolksfest 2025 ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Das Herbstvolksfest 2025 in Nürnberg wird ein Fest voller Spaß, Freude und Gemeinschaft. Egal, ob du auf der Suche nach Nervenkitzel, kulinarischen Köstlichkeiten oder einfach nur einer guten Stimmung bist – hier findest du alles, was das Herz begehrt. Mach dich bereit, unvergessliche Erinnerungen zu schaffen und die fränkische Gastfreundschaft zu erleben. Wir freuen uns schon jetzt auf dein Kommen und ein Fest voller Lachen und Freude!

Sei dabei, wenn die Lichter am Dutzendteich leuchten, die Musik erklingt und das Fest beginnt. Bis bald in Nürnberg!


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


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Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Historiker ► Politischer Kommentator ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73 ► E-MAIL-Adresse ► contact@neumann-nuernberg.de ► Internet ► https://neumann-nuernberg.de




 

 

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Photo of the day ► Stephanie Neumann is a well-known personality in the Nuremberg fashion world ► Her work was photographed by Gerhard-Stefan Neumann and can be found on various platforms such as Flickr and YouTube ► She has a unique style that is often highlighted in various photography projects and media appearances ► Copyright © 2025 ► Gerhard-Stefan Neumann Media TV Blog ► D-90402 Nuremberg ► Phone 01577 6 31 06 73 ► E-MAIL-Address contact@neumann-nuernberg.dehttp://www.neumann-nuernberg.de/


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Stadt Nürnberg ► Triathlon Bundesliga am 10. August am Wöhrder See in Nürnberg ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Automobile und eure Landhäuser sehe.“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

Stadt Nürnberg Triathlon Bundesliga am 10. August am Wöhrder See in Nürnberg ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann

Stadt Nürnberg ► Der Wöhrder See ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Frankenmetropole Nürnberg zählt anfangs des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu den wohl interessantesten und herausragendsten Großstädten in Europa. Nach den verheerenden Zerstörungen des furchtbaren Zweiten Weltkrieges war die Innenstadt zu mehr als neunzig Prozentpunkten zerstört. Die Architekten des Wiederaufbaus sprechen inzwischen schon von einem „Total-Verlust“. Das ehemalige „Schatzkästlein des Deutschen Reiches“ hat für die eigenen politischen Irrtümer und die der deutschen Nation einen sehr hohen Preis bezahlt. Das Synonym „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …“ könnte, wäre es nicht so makaber, in der Trümmerlandschaft des Nürnberger Hauptmarktes entstanden sein.

Stadt Nürnberg ► Der Wöhrder See ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Der Wiederaufbau Nürnbergs dauerte gut fünfzig Jahre und war eigentlich erst 1989 endgültig abgeschlossen, als die Baumeister den letzten noch fehlenden Reichsadler auf der Kaiserburg ersetzen konnten. Wirtschaftlich boomte in jenen Gründerjahren die große Stadt in der nordbayerischen Provinz. Firmen wie „AEG“, „MAN“, „Nürnberger Versicherung“ (Werbeslogan: Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg), „Siemens“ und „Triumph-Adler“ gaben den Menschen nicht nur einen guten Lohn und damit reichlich Brot, sondern sorgten auch für viel Glanz und Gloria und einen immer gut gefüllten Stadtsäckel.

Stadt Nürnberg ► Der Wöhrder See ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Im Zuge des Wiederaufbaus Nürnbergs beschloss anfangs der fünfziger Jahre der Rat der Stadt der gefürchteten Pegnitz ein neues Flussbett zu geben, finanziert wurde diese erste Hochwasser-Schutzmaßnahme vom Bezirk Mittelfranken. Neun Jahre später, im Oktober 1959, beschloss die Nürnberger Ratsversammlung im östlichen Pegnitztal einen künstlichen See anzulegen, der einerseits die im Kriege zerstörten Wehre ersetzen und andererseits den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein einmaliges Erholungsgebiet ermöglichen sollte. Mit diesem Konzept sollte eine frühe Vision des ehemaligen Stadtrates und späteren Stadtbaurates Heinz Schmeissner in Erfüllung gehen, der schon im Jahre 1938 eine Zeichnung über den neuen geplanten Wöhrder See anfertigte.

Stadt Nürnberg ► Der Wöhrder See ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Weitere zehn Jahre später, am 22. Januar 1968 war es dann endlich soweit, zwischen dem Bezirk Mittelfranken und der Stadt Nürnberg kam es zu einer vertraglichen Regelung über den Ausbau der Pegnitz im Stadtgebiet von Nürnberg, der Wöhrder See konnte endlich gebaut werden.

Der „Wöhrder See“ und die angrenzende „Wöhrder Wiese“ sind heute unverzichtbare Bestandteile des kulturellen Lebens in der Frankenmetropole – so gesehen also kein allzu großes Wunder wenn die Elite der deutschen und europäischen Triathleten sich alle zwei Jahre in der fränkischen Noris trifft.



Doch zurück zum eigentlichen Thema meines heutigen Beitrages:

Stadt Nürnberg ► Triathlon Wettkampf am 10. August am Wöhrder See ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Der Triathlon ist eine der anspruchsvollsten und vielseitigsten Sportarten, die sowohl körperliche Fitness als auch mentale Stärke erfordert. Diese Ausdauersportart setzt sich aus drei Disziplinen zusammen: Schwimmen, Radfahren und Laufen. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Triathlon zu einem populären Wettkampfsport entwickelt, der Athleten aus der ganzen Welt anzieht und viele verschiedene Varianten und Distanzen umfasst.

Stadt Nürnberg ► Triathlon Wettkampf am 10. August am Wöhrder See ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Der Triathlon ist eine der anspruchsvollsten und vielseitigsten Sportarten, die sowohl körperliche Fitness als auch mentale Stärke erfordert. Diese Ausdauersportart setzt sich aus drei Disziplinen zusammen: Schwimmen, Radfahren und Laufen. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Triathlon zu einem populären Wettkampfsport entwickelt, der Athleten aus der ganzen Welt anzieht und viele verschiedene Varianten und Distanzen umfasst.

Stadt Nürnberg ► Triathlon Wettkampf am 10. August am Wöhrder See ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Wurzeln des Triathlons lassen sich bis in die 1920er Jahre zurückverfolgen, als die erste offizielle Kombination aus den drei Disziplinen in Frankreich veranstaltet wurde. Doch erst in den 1970er Jahren erhielt der Triathlon durch Wettkämpfe wie dem „Mission Bay Triathlon“ in San Diego und dem Hawaii Ironman, der ersten Ironman-Distanz-Veranstaltung, größere Bekanntheit. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Triathlon nicht nur populär, sondern auch professionell organisiert. Die Gründung des Internationalen Triathlon-Verbands (ITU) im Jahr 1989 trug dazu bei, die Sportart weltweit zu regeln und zu fördern.

Die Schwimmphase ist die erste Disziplin eines Triathlons und stellt für viele Athleten eine große Herausforderung dar. Je nach Wettkampf variiert die Distanz im Wasser zwischen 750 Metern (Sprintdistanz) und 3,86 Kilometern (Ironman). Die Schwimmtechnik, die Atmung und der Umgang mit anderen Athleten im Wasser sind entscheidend, um effizient und schnell voranzukommen. Athleten müssen sich sowohl auf Freiwasserbedingungen als auch auf Schwimmbecken einstellen, wobei die Gewässertemperatur, Strömungen und Wellen zusätzliche Herausforderungen darstellen können.



Nach dem Schwimmen folgt die Radfahrphase, die in der Regel zwischen 20 Kilometern (Sprintdistanz) und 180 Kilometern (Ironman) variiert. Diese Phase erfordert eine Kombination aus Kraft, Ausdauer und Technik. Die Wahl des Fahrrads, die Sitzposition sowie das richtige Gear Management sind von großer Bedeutung, um die Energie optimal einzusetzen. Viele Athleten nutzen spezielle Zeitfahrräder und -ausrüstung, um ihre Geschwindigkeit zu maximieren. Auch die Kenntnis über die Strecke, wie Hügel, Windrichtungen und Kurven, spielt eine wichtige Rolle.

Stadt Nürnberg ► Triathlon Wettkampf am 10. August am Wöhrder See ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die letzte Disziplin des Triathlons ist das Laufen, dessen Distanzen ebenfalls variieren – von 5 Kilometern bei Sprintwettkämpfen bis hin zu 42,195 Kilometern bei Ironman-Veranstaltungen. Diese Phase kann für viele Athleten die größte Herausforderung darstellen, insbesondere nach dem Schwimmen und Radfahren. Eine effiziente Lauftechnik und die Fähigkeit, den eigenen Puls und die Energie während des Wettkampfs zu kontrollieren, sind entscheidend für den Erfolg. Athleten müssen in der Lage sein, ihre Ernährung und Flüssigkeitszufuhr während des gesamten Events strategisch zu planen.

Der Triathlon bietet eine Vielzahl von Wettkampfvarianten, die sich an unterschiedliche Leistungsniveaus und Vorlieben richten. Zu den am häufigsten veranstalteten Distanzen gehören:

Stadt Nürnberg ► Triathlon Wettkampf am 10. August am Wöhrder See ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Sprinttriathlon 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen.
Olympischer Triathlon 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen
Mitteldistanz (70.3) 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen.
Ironman 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen.

Zusätzlich gibt es auch Teamtriathlons, bei denen die Disziplinen von verschiedenen Athleten übernommen werden, sowie Veranstaltungen für Jugend-, Alters- und Adaptive-Athleten.

Stadt Nürnberg ► Triathlon Wettkampf am 10. August am Wöhrder See ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Ein gezieltes Training ist unerlässlich, um sich auf die verschiedenen Herausforderungen des Triathlons vorzubereiten. Athleten müssen ihr Training so strukturieren, dass sie alle drei Disziplinen gleichermaßen berücksichtigen. Eine ausgewogene Trainingsperiode umfasst Ausdauer-, Kraft- und Techniktraining sowie gezielte Regenerationszeiten.

Um das Training zu optimieren, integrieren viele Athleten auch Cross-Training, um ihre allgemeine Fitness zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen. Dazu zählen Aktivitäten wie Krafttraining, Yoga oder das Training mit einem Coach, um individuelle Stärken und Schwächen zu identifizieren.



Zudem ist die Ernährung ein entscheidender Faktor im Triathlontraining. Athleten müssen ihren Kalorienbedarf genau kalkulieren und sich auf kohlenhydratreiche und proteinreiche Nahrungsmittel konzentrieren, um die benötigte Energie für das Training und die Wettkämpfe zu gewährleisten. Die richtige Flüssigkeitszufuhr vor, während und nach dem Wettkampf ist ebenfalls von großer Bedeutung.

Stadt Nürnberg ► Triathlon Wettkampf am 10. August am Wöhrder See ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Neben der physischen Vorbereitung spielt die mentale Stärke eine zentrale Rolle im Triathlon. Athleten müssen in der Lage sein, sich auf ihre Leistung zu konzentrieren und sich gegenüber den Herausforderungen, die jede Disziplin mit sich bringt, mental robust zu zeigen. Dazu gehören Strategien zur Stressbewältigung, Visualisierungstechniken und das Setzen realistischer Ziele. Ein positives Mindset kann oft darüber entscheiden, ob ein Athlet seine Grenzen überschreiten und seine besten Leistungen abrufen kann.

Stadt Nürnberg ► Triathlon Wettkampf am 10. August am Wöhrder See ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Triathlon-Community ist bekannt für ihren starken Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung unter den Athleten. Überall auf der Welt finden sich Triathlon-Vereine und -Gruppen, die sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene willkommen heißen. Diese Gemeinschaft bietet nicht nur Trainingsmöglichkeiten, sondern auch soziale Kontakte und Motivation. Wettkämpfe sind oft eine Gelegenheit, Freundschaften zu schließen und Erfahrungen auszutauschen.

Darüber hinaus engagieren sich viele Triathleten auch in sozialen Projekten, die den Sport fördern und die Leidenschaft für diese vielfältige Disziplin teilen. Die Teilnahme an Charity-Events oder das Organisieren von Workshops sind Möglichkeiten, um das Bewusstsein für die Sportart zu schärfen und neue Talente zu entdecken.



Der Triathlon ist mehr als nur eine Sportart; er ist eine Lebensweise, die Disziplin, Ausdauer und Gemeinschaft miteinander verbindet. Ob als Freizeitaktivität oder im Wettkampf, Triathlon bietet Athleten die Möglichkeit, sich selbst herauszufordern und persönliche Grenzen zu überwinden. Die Faszination dieser Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen zieht immer mehr Menschen an und zeigt, dass jeder, unabhängig von seinem Ausgangsniveau, die Herausforderung annehmen und Teil dieser aufregenden Sportart werden kann. In einer zunehmend hektischen Welt bietet der Triathlon zudem eine willkommene Auszeit und die Möglichkeit, Körper und Geist in Einklang zu bringen.


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Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Die zentrale Drehscheibe der Mobilität ►

Stephanie Neumann ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Automobile und eure Landhäuser sehe.“

 

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Die zentrale Drehscheibe der Mobilität ►

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►

Der Hauptbahnhof Nürnberg, als einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte in Deutschland, spielt eine herausragende Rolle im intermodalen Transportnetz des Landes. Er dient nicht nur als wesentlicher Anlaufpunkt für nationale und internationale Zugverbindungen, sondern ist auch ein integrativer Bestandteil der städtischen Infrastruktur. In diesem Artikel wird der Hauptbahnhof Nürnberg eingehend betrachtet: seine Geschichte, architektonische Merkmale, technische Ausstattung sowie seine Bedeutung für die Region und darüber hinaus.

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
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Der Nürnberger Hauptbahnhof wurde am 1. Oktober 1843 eröffnet und war zunächst als Endpunkt der ersten deutschen Eisenbahnlinie zwischen Nürnberg und Fürth konzipiert. Seitdem hat sich der Bahnhof kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude, das verschiedene Umbauten und Modernisierungen durchlaufen hat. Die ursprüngliche Architektur des Bahnhofs spiegelt den Baustil des 19. Jahrhunderts wider und ist charakterisiert durch ihre markante Fassade aus Sandstein und große Fenster, die viel Licht ins Innere lassen. Die Fertigstellung des neuen Bahnhofgebäudes im Jahr 1900 legte den Grundstein für die heutige Form des Bahnhofs, die durch eine Kombination aus historischer Substanz und modernem Design geprägt ist.

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►

Das architektonische Design des Hauptbahnhofs Nürnberg ist ein faszinierendes Beispiel für den Neorenaissance-Stil. Besonders bemerkenswert sind die beeindruckenden Bögen und das großzügig gestaltete Hauptfoyer, das Reisende in Empfang nimmt. Die hohe Decke des Eingangsbereichs vermittelt einen Eindruck von Weitläufigkeit und Offenheit. Auch die zahlreichen historischen Elemente, wie die kunstvollen Verzierungen und Reliefs, zeugen von dem hohen handwerklichen Können, das bei der Errichtung des Gebäudes zur Anwendung kam.


Die Außenansicht des Bahnhofs wird durch den großen Vorplatz ergänzt, der als Treffpunkt für Reisende, Pendler und Touristen dient. Hier befinden sich auch zahlreiche Geschäfte, Cafés und gastronomische Einrichtungen, die dazu beitragen, dass der Bahnhof ein lebendiger Ort ist. Diese Mischung aus Tradition und Moderne macht den Hauptbahnhof Nürnberg zu einem architektonischen Highlight der Stadt.




In den letzten Jahrzehnten hat der Hauptbahnhof Nürnberg auch technologisch deutliche Fortschritte gemacht. So wurden die Gleisanlagen modernisiert und die Bahnsteige barrierefrei gestaltet, um allen Reisenden, unabhängig von ihren persönlichen Bedürfnissen, eine komfortable Nutzung des Bahnhofs zu ermöglichen. Die Einführung von digitalen Informationssystemen hat zudem die Orientierung innerhalb des Bahnhofs erheblich verbessert. Reisende können sich anhand von elektronischen Anzeigetafeln, die Echtzeitinformationen bieten, schnell über Ankünfte und Abfahrten informieren.

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
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Zusätzlich ist der Bahnhof an das Netz des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gut angebunden. U-Bahn- und Straßenbahnlinien sowie zahlreiche Busverbindungen machen es den Passagieren leicht, ihre Reise fortzusetzen. Diese gute Erreichbarkeit trägt erheblich zur Attraktivität des Hauptbahnhofs bei.

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
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Der Hauptbahnhof Nürnberg spielt eine zentrale Rolle in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der Region. Als Knotenpunkt für Reisende aus nah und fern unterstützt er nicht nur den lokalen Tourismus, sondern auch die Geschäftswelt in und um Nürnberg. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Standorte in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs gewählt, wodurch ein dynamisches Umfeld entstanden ist, das Arbeitsplätze schafft und die lokale Wirtschaft stärkt. Darüber hinaus ist der Hauptbahnhof ein wichtiger Teil des täglichen Pendlerverkehrs, der viele Menschen aus den umliegenden Gemeinden und Städten nach Nürnberg bringt.

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
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Ein weiterer Aspekt der Bedeutung des Bahnhofs ist seine Rolle in der Kultur und im sozialen Leben der Stadt. Häufig finden im Bahnhof kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen oder Märkte statt, die dazu beitragen, den öffentlichen Raum zu beleben und den Bürgern ein abwechslungsreiches Angebot zu bieten. Der Hauptbahnhof fungiert somit nicht nur als Transportmittel, sondern auch als sozialer Raum, der das Gemeinschaftsgefühl fördert.

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
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Trotz seiner zentralen Rolle sieht sich der Hauptbahnhof Nürnberg auch Herausforderungen gegenüber. Der zunehmende Verkehrsaufkommen, insbesondere im Güterverkehr, stellt die bestehenden Infrastrukturen auf die Probe. Um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden, sind kontinuierliche Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur notwendig. Dies betrifft sowohl die Gleisanlagen als auch die technischen Systeme, die zur Steuerung und Überwachung des Bahnverkehrs eingesetzt werden.

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
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Zudem ist es wichtig, den Umweltschutzaspekt in die Planungen einzubeziehen. Der Bahnknoten Nürnberg kann durch nachhaltige Mobilitätskonzepte und innovative Technologien dabei helfen, die CO2-Emissionen zu reduzieren und den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu gestalten. Eine vernetzte Verkehrsplanung, die unterschiedliche Verkehrsträger miteinander verbindet, wird entscheidend dafür sein, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

 

Der Hauptbahnhof in Nürnberg ► Viel mehr als nur ein Bahnhof ►
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Der Hauptbahnhof Nürnberg ist weit mehr als nur ein Verkehrsknotenpunkt. Als architektonisches Wahrzeichen, wirtschaftlicher Motor und sozialer Treffpunkt spielt er eine entscheidende Rolle im Herzen der Stadt. Seine Geschichte, Architektur und technische Ausstattung machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Nürnberger Identität. Angesichts der Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringt, ist es von großer Bedeutung, den Hauptbahnhof kontinuierlich weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der Reisenden anzupassen. In der sich ständig wandelnden Welt der Mobilität wird der Hauptbahnhof Nürnberg weiterhin eine zentrale Rolle als Drehscheibe des Verkehrs und als Ort des gesellschaftlichen Lebens einnehmen.


Stephanie Neumann ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Faszination Gewalt ► Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ►

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(Dr. Ridgeon)

Faszination Gewalt ► Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

Die Faszination der Gewalt ► Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ►
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Nürnberg (gsn) – Die Frankenmetropole Nürnberg zählt anfangs des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu den wohl interessantesten und herausragendsten Großstädten in Europa. Nach den verheerenden Zerstörungen des furchtbaren Zweiten Weltkrieges war die Innenstadt zu mehr als neunzig Prozentpunkten zerstört. Die Architekten des Wiederaufbaus sprechen inzwischen schon von einem „Total-Verlust“. Das ehemalige „Schatzkästlein des Deutschen Reiches“ hat für die eigenen politischen Irrtümer und die der deutschen Nation einen sehr hohen Preis bezahlt. Das Synonym „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …“ könnte, wäre es nicht so makaber, in der Trümmerlandschaft des Nürnberger Hauptmarktes entstanden sein.

Die Faszination der Gewalt ► Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ►
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Der Wiederaufbau Nürnbergs dauerte gut fünfzig Jahre und war eigentlich erst 1989 endgültig abgeschlossen, als die Baumeister den letzten noch fehlenden Reichsadler auf der Kaiserburg ersetzen konnten. Wirtschaftlich boomte in jenen Gründerjahren die große Stadt in der nordbayerischen Provinz. Firmen wie „AEG“, „MAN“, „Nürnberger Versicherung“ (Werbeslogan: Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg), „Siemens“ und „Triumph-Adler“ gaben den Menschen nicht nur einen guten Lohn und damit reichlich Brot, sondern sorgten auch für viel Glanz und Gloria und einen immer gut gefüllten Stadtsäckel.

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Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist ein bedeutendes historisches Areal, das eng mit der nationalsozialistischen Propaganda und den Parteitagen der NSDAP verbunden ist. Die Bauarbeiten für das Gelände begannen 1933 und wurden unter der Leitung des Architekten Albert Speer durchgeführt. Der Standort wurde gewählt, um die Macht und den Einfluss der Nationalsozialisten eindrucksvoll zur Schau zu stellen. Das Gelände erstreckt sich über eine Fläche von etwa 11 Quadratkilometern und umfasst mehrere markante Bauwerke, die für die massiven politischen Kundgebungen und Feierlichkeiten der NSDAP konzipiert wurden.

Eines der herausragendsten Bauwerke ist das sogenannte „Kongresszentrum“, das als Hauptveranstaltungsort für die Reichsparteitage diente. Es sollte eine Kapazität von bis zu 50.000 Personen bieten und war mit einer monumentalen Fassade ausgestattet, die den Eindruck von Größe und Macht vermitteln sollte. Das Gebäude wurde jedoch nie vollständig fertiggestellt, und die unvollendeten Strukturen zeugen heute von den Ambitionen und der Hybris des Dritten Reiches.



Ein weiteres markantes Element des Geländes ist die „Luitpoldarena“, die als Austragungsort für Massenveranstaltungen konzipiert wurde. Die Arena konnte bis zu 100.000 Menschen fassen und war umgeben von einer beeindruckenden Kulisse aus monumentalen Säulen und Tribünen. Die Architektur vermittelte eine starke visuelle Wirkung und sollte die Einheit und Stärke der NSDAP unterstreichen.

Die Faszination der Gewalt ► Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ►
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Das „Zeppelinfeld“ ist ein weiterer zentraler Bestandteil des Reichsparteitagsgeländes. Hier fanden die eindrucksvollsten und am meisten inszenierten Aufmärsche statt, bei denen Adolf Hitler und andere führende Nationalsozialisten auftraten. Die monumentale Tribüne, die den Führer und seine Gefolgsleute beherbergte, war mit einer Vielzahl von Licht- und Toninstallationen ausgestattet, die die Veranstaltungen zu einem spektakulären Erlebnis machten. Die Lichtinszenierungen, die oft in Verbindung mit Fackelzügen standen, trugen zur mystischen Aura der Veranstaltungen bei und hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Teilnehmern und Zuschauern.

Die Faszination der Gewalt ► Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ►
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Das gesamte Gelände wurde so gestaltet, dass es eine klare Botschaft der nationalsozialistischen Ideologie vermittelte. Die monumentale Architektur und die großflächigen Platzierungen der Gebäude sollten den Eindruck von Stärke, Einheit und Unbesiegbarkeit erzeugen. Die Inszenierung der Parteitage war ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Propaganda und diente dazu, die Massen zu mobilisieren und die Ideale des Regimes zu verbreiten.

Die Faszination der Gewalt ► Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ►
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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Fall des Nationalsozialismus wurde das Reichsparteitagsgelände von den Alliierten als Mahnmal für die Schrecken des Krieges und die Gefahren totalitärer Ideologien betrachtet. Teile des Geländes sind heute für die Öffentlichkeit zugänglich und werden von der Stadt Nürnberg als Erinnerungsstätte genutzt. Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände bietet umfassende Informationen über die Geschichte des Geländes, die nationalsozialistische Propaganda und die Auswirkungen des Regimes auf die Gesellschaft.

Die Faszination der Gewalt ► Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ►
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Trotz der düsteren Geschichte ist das Reichsparteitagsgelände ein wichtiger Ort der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Es dient als ein Ort des Gedenkens, der Reflexion und der Bildung über die Gefahren von Extremismus und Intoleranz. Die erhaltenen Bauwerke und die Dokumentationen laden dazu ein, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Lehren der Vergangenheit zu ziehen. In diesem Sinne ist das Reichsparteitagsgelände nicht nur ein historisches Relikt, sondern auch ein Ort, der zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte anregt.

Fazit:

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Nürnberg bleibt in Bewegung Nürnberg hat viel erlebt, vom mittelalterlichen Handelszentrum bis zur modernen Metropole. Die Fähigkeit zur Anpassung zeichnet die Stadt aus.

Historische Werte werden bewahrt, aber auch neue Wege beschritten. Wer heute durch Nürnberg geht, spürt diese Mischung aus Geschichte und Gegenwart überall, sei es in den Straßen der Altstadt oder in den innovativen Unternehmen am Rande der City. Nürnberg bleibt spannend, als Ort mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich.


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Stadt Nürnberg ► Eine deutsche Großstadt im Wandel der Zeit ►

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Nürnberg (gsn) – Die Frankenmetropole Nürnberg zählt anfangs des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu den wohl interessantesten und herausragendsten Großstädten in Europa. Nach den verheerenden Zerstörungen des furchtbaren Zweiten Weltkrieges war die Innenstadt zu mehr als neunzig Prozentpunkten zerstört. Die Architekten des Wiederaufbaus sprechen inzwischen schon von einem „Total-Verlust“. Das ehemalige „Schatzkästlein des Deutschen Reiches“ hat für die eigenen politischen Irrtümer und die der deutschen Nation einen sehr hohen Preis bezahlt. Das Synonym „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …“ könnte, wäre es nicht so makaber, in der Trümmerlandschaft des Nürnberger Hauptmarktes entstanden sein.

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Der Wiederaufbau Nürnbergs dauerte gut fünfzig Jahre und war eigentlich erst 1989 endgültig abgeschlossen, als die Baumeister den letzten noch fehlenden Reichsadler auf der Kaiserburg ersetzen konnten. Wirtschaftlich boomte in jenen Gründerjahren die große Stadt in der nordbayerischen Provinz. Firmen wie „AEG“, „MAN“, „Nürnberger Versicherung“ (Werbeslogan: Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg), „Siemens“ und „Triumph-Adler“ gaben den Menschen nicht nur einen guten Lohn und damit reichlich Brot, sondern sorgten auch für viel Glanz und Gloria und einen immer gut gefüllten Stadtsäckel.

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg hat sich über die Jahrhunderte stark verändert. Von einer mittelalterlichen Handelsstadt entwickelte sie sich zu einem modernen Wirtschafts- und Kulturzentrum in Bayern. Die Stadt spiegelt dabei wichtige historische Ereignisse wider, etwa ihre Rolle im Mittelalter, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau danach. Heute verbindet Nürnberg Tradition mit Innovation und ist bekannt für seine lebendige Kulturszene , bedeutende Messen und eine starke Wirtschaft. Die Entwicklung Nürnbergs zeigt, wie Städte sich anpassen müssen um relevant zu bleiben. Dabei spielen Infrastruktur, soziale Veränderungen und wirtschaftliche Trends eine große Rolle. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Etappen der Stadtgeschichte , erklärt aktuelle Entwicklungen und gibt Einblicke in lokale Besonderheiten. So wird deutlich, wie Nürnberg heute lebt und warum es für viele Menschen ein attraktiver Ort zum Arbeiten und Wohnen ist.



Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg ist eine Stadt mit Geschichte und Zukunft und sie liegt im Herzen Bayerns und zählt zu den bedeutendsten Städten Deutschlands. Schon im Mittelalter war sie ein wichtiger Handelsplatz, der durch ihre Lage an wichtigen Handelsrouten florierte. Das Stadtbild wurde geprägt von gotischen Kirchen, der Kaiserburg und engen Gassen, Zeugnisse einer bewegten Vergangenheit. Doch Nürnberg ist nicht stehen geblieben. Die Stadt hat sich immer wieder neu erfunden, nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg bis hin zur heutigen Rolle als moderner Wirtschaftsstandort mit internationalem Flair. Diese Entwicklung zeigt, wie flexibel Städte auf Herausforderungen reagieren können.

Vom Mittelalter zur frühen Neuzeit war Nürnberg im Mittelalter eine freie Reichsstadt. Sie profitierte vom Handel mit Gewürzen, Stoffen und Metallen.

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Lage an wichtigen Handelswegen brachte Wohlstand. Die Kaiserburg symbolisierte Macht und Sicherheit. Im 15. Jahrhundert wurde Nürnberg zu einem Zentrum der Renaissance und Kunst., Albrecht Dürer lebte hier und prägte die Kultur nachhaltig. Die Stadt war auch ein wichtiger Ort für Handwerk und frühe Industrien wie das Metallhandwerk. Diese Phase legte den Grundstein für Nürnbergs Ruf als kulturelles Zentrum in Süddeutschland.

Industrialisierung, Krieg und Wiederaufbau:

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Mit der Industrialisierung veränderte sich Nürnberg grundlegend. Fabriken entstanden, vor allem in der Spielwaren, und Maschinenbauindustrie. Die Bevölkerung wuchs schnell. Der Zweite Weltkrieg brachte schwere Schäden: Große Teile der Altstadt wurden zerstört. Der Wiederaufbau orientierte sich zunächst am historischen Stadtbild, später kamen moderne Elemente hinzu. Die Nachkriegszeit war geprägt von wirtschaftlichem Aufschwung, heute gilt Nürnberg als wichtiger Standort für Technologieunternehmen sowie als Messestadt mit internationalem Renommee.

Doch zurück zum Heute, Hier und jetzt:

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Zwischen Tradition und Innovation Nürnberg verbindet heute Historie mit Fortschritt. Die Innenstadt lädt mit restaurierten Bauwerken zum Entdecken ein, während moderne Viertel wie das Hafenviertel neue Wohn, und Arbeitsräume schaffen. Wirtschaftlich setzt die Stadt auf Branchen wie IT , Automobilzulieferung sowie erneuerbare Energien. Gleichzeitig sind Veranstaltungen wie die Spielwarenmesse oder das Bardentreffen wichtige kulturelle Highlights.

Auch soziale Themen gewinnen an Bedeutung:

Integration, nachhaltige Stadtentwicklung und bezahlbarer Wohnraum stehen auf der Agenda lokaler Politik.

Kulturelle Eigenheiten und Traditionen:

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg ist berühmt für seinen Christkindlesmarkt, einer der ältesten Weihnachtsmärkte weltweit. Jährlich zieht er Millionen Besucher an.

Die fränkische Küche spielt eine große Rolle:

Bratwürste, Lebkuchen oder Schäufele gehören zum kulinarischen Alltag vieler Nürnbergerinnen und Nürnberger. Zudem prägen Feste wie das Altstadtfest oder die Blaue Nacht das kulturelle Leben, sie zeigen den lebendigen Charakter der Stadt abseits von Touristenpfaden.



Fazit:

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg bleibt in Bewegung Nürnberg hat viel erlebt , vom mittelalterlichen Handelszentrum bis zur modernen Metropole. Die Fähigkeit zur Anpassung zeichnet die Stadt aus.

Historische Werte werden bewahrt , aber auch neue Wege beschritten. Wer heute durch Nürnberg geht, spürt diese Mischung aus Geschichte und Gegenwart überall , sei es in den Straßen der Altstadt oder in den innovativen Unternehmen am Rande der City. Nürnberg bleibt spannend, als Ort mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich.


Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


Gerhard-Stefan Neumann ► Freier Journalist ► Historiker ► Politischer Kommentator ► Norikerstr. 19 ► 90402 NürnbergPhone 01577 6 31 06 73 ► E-MAIL-Adresse ► contact@neumann-nuernberg.deInternethttps://neumann-nuernberg.de



 


 

Stadt Nürnberg ► Eine deutsche Großstadt im Wandel der Zeit ►

Stephanie Neumann ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Automobile und eure Landhäuser sehe.“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

Stadt Nürnberg Eine deutsche Großstadt im Wandel der Zeit

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg (gsn) – Die Frankenmetropole Nürnberg zählt anfangs des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu den wohl interessantesten und herausragendsten Großstädten in Europa. Nach den verheerenden Zerstörungen des furchtbaren Zweiten Weltkrieges war die Innenstadt zu mehr als neunzig Prozentpunkten zerstört. Die Architekten des Wiederaufbaus sprechen inzwischen schon von einem „Total-Verlust“. Das ehemalige „Schatzkästlein des Deutschen Reiches“ hat für die eigenen politischen Irrtümer und die der deutschen Nation einen sehr hohen Preis bezahlt. Das Synonym „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …“ könnte, wäre es nicht so makaber, in der Trümmerlandschaft des Nürnberger Hauptmarktes entstanden sein.



Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Der Wiederaufbau Nürnbergs dauerte gut fünfzig Jahre und war eigentlich erst 1989 endgültig abgeschlossen, als die Baumeister den letzten noch fehlenden Reichsadler auf der Kaiserburg ersetzen konnten. Wirtschaftlich boomte in jenen Gründerjahren die große Stadt in der nordbayerischen Provinz. Firmen wie „AEG“, „MAN“, „Nürnberger Versicherung“ (Werbeslogan: Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg), „Siemens“ und „Triumph-Adler“ gaben den Menschen nicht nur einen guten Lohn und damit reichlich Brot, sondern sorgten auch für viel Glanz und Gloria und einen immer gut gefüllten Stadtsäckel.

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnbergs Wandel im Spiegel der Zeit Nürnberg hat sich über Jahrhunderte gewandelt und dabei seine kulturelle Identität bewahrt. Von mittelalterlichen Mauern bis zu modernen Gebäuden spiegelt die Stadt den ständigen Wechsel zwischen Tradition und Innovation wider. Heute verbindet sie historische Wurzeln mit gesellschaftlichem Fortschritt und nachhaltiger Entwicklung. Die Entwicklung einer Stadt im Fluss der Geschichte Nürnberg ist eine Stadt , die tief in ihrer Geschichte verwurzelt ist. Sie hat sich über Jahrhunderte hinweg gewandelt und dabei ihre Identität bewahrt. Die Veränderungen sind sichtbar in ihrer Architektur, ihrer Gesellschaft und ihrem kulturellen Leben. Dieser Artikel beleuchtet die Entwicklung Nürnbergs im Laufe der Zeit und zeigt auf, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sind. Historische Wurzeln und moderne Veränderungen in Nürnberg, Historische Wurzeln Nürnbergs, Einfluss der mittelalterlichen Stadtmauer, Modernisierung und technologische Fortschritte, Gesellschaftlicher Wandel im urbanen Raum, Kulturelle Innovationen und Traditionen, Zukunftsperspektiven für die Stadt.

Stadt Nürnberg ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Der Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart Nürnbergs Nürnberg ist eine Stadt voller Kontraste. Ihre Geschichte reicht weit zurück bis ins Mittelalter. Die imposante Stadtmauer zeugt von einer Zeit, in der Verteidigung und Handel das Leben prägten. Diese Mauern sind heute ein Symbol für die Stabilität und den Schutz der kulturellen Identität. Doch Nürnberg ist mehr als nur alte Steine. Es ist eine lebendige Metropole, die sich ständig wandelt. Im Lauf der Jahrhunderte hat sich Nürnberg immer wieder neu erfunden. Die Industrialisierung brachte neue Arbeitsplätze und veränderte das Stadtbild grundlegend. Fabriken entstanden an den Flüssen , das Straßennetz wurde ausgebaut. Mit dem Fortschritt kamen auch Herausforderungen wie Umweltverschmutzung und soziale Spannungen.



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In den letzten Jahrzehnten hat Nürnberg einen tiefgreifenden Wandel erlebt. Die Altstadt wurde restauriert, moderne Gebäude ergänzen das historische Bild. Neue Technologien haben Einzug gehalten, vom digitalen Zeitalter bis hin zu nachhaltigen Energiekonzepten. Die Gesellschaft in Nürnberg ist vielfältiger geworden. Menschen aus aller Welt leben hier zusammen. Integration wird großgeschrieben. Das kulturelle Leben blüht auf, Museen, Theater und Festivals bereichern das Stadtbild. Diese Entwicklungen spiegeln einen Prozess wider, bei dem Tradition auf Innovation trifft. Nürnberg bewahrt seine Wurzeln , während es gleichzeitig nach vorne schaut.

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Die Zukunft Nürnbergs liegt in einer Balance zwischen Bewahrung und Erneuerung. Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle bei geplanten Projekten. Die Stadt möchte ihre historische Substanz schützen und gleichzeitig modern bleiben. Der Blick nach vorn zeigt eine Stadt im stetigen Fluss, offen für Veränderungen, fest verwurzelt in ihrer Geschichte. Nürnberg versteht es meisterhaft, seine Vergangenheit als Fundament für eine innovative Zukunft zu nutzen. Dieses Zusammenspiel von Tradition und Innovation macht Nürnberg zu einem Ort voller Tiefe und Dynamik. Es ist ein Beispiel dafür, wie Städte ihre Identität bewahren können, während sie sich weiterentwickeln. Ein tiefgehender Blick auf Nürnbergs kulturellen Wandel, geprägt von historischen Wurzeln und modernen Entwicklungen, im Einklang mit seiner Identität.


Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


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