Der Wahnsinn hat Methode ► Ich will keine Renationalisierung Europas ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media.


Europa ► Created by Stephanie Neumann
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Eine Auflösung der EU würde zu schweren wirtschaftlichen Verwerfungen führen, mit dem Zusammenbruch des Binnenmarktes, dem Ende des Euro und der Wiedereinführung nationaler Währungen, was massive Inflation, Handelseinbrüche und Arbeitsplatzverluste zur Folge hätte; zudem würden Grenzen wieder eingeführt, was Reise- und Arbeitsfreiheit beende, Lieferketten störe und die politischen Beziehungen destabilisiere, was zu Chaos, verstärkter Unsicherheit und einer Renationalisierung Europas führen.

Die Europäische Union (EU) ist ein komplexes Gebilde, das nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche Stabilität für ihre Mitgliedsstaaten bietet. Doch was würde passieren, wenn diese Union aufgelöst würde? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die potenziellen Folgen einer solchen Entscheidung und die damit verbundenen Herausforderungen für die Wirtschaft, den Binnenmarkt, die Währungen und die Gesellschaft.

Europa ► Created by Stephanie Neumann
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Der Binnenmarkt der EU ermöglicht es Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräfte, sich ohne große Hindernisse zwischen den Staaten zu bewegen. Die Auflösung der EU würde diesen Binnenmarkt stark gefährden. Plötzlich müssten Unternehmen wieder Zollgebühren zahlen, und Handelsabkommen, die über Jahrzehnte hinweg gewachsen sind, wären hinfällig. Dies könnte zu einer dramatischen Ablehnung des Handels führen. Unternehmen wären gezwungen, ihre Preise zu erhöhen, was eine massive Inflation zur Folge haben würde.

Die imposanten Zahlen des Handels innerhalb der EU sind beeindruckend. Laut Eurostat betrug der Handel unter den EU-Staaten 2020 rund 3,5 Milliarden Euro. Stell dir vor, dieser Wert würde sich durch hohe Zölle und Handelsbarrieren halbieren oder sogar noch weiter sinken! Hersteller in Deutschland könnten auf einmal Schwierigkeiten haben, ihre Produkte nach Italien zu verkaufen, und Importeure aus Spanien könnten den Zugang zu französischen Weinen verwehrt werden. Das Geschäft würde um einiges komplizierter sein, und es gibt Schwierigkeiten, sind auch Risiken nicht weit. Die Unsicherheit über die Warenströme würde Unternehmen zwingen, Arbeitsplätze abzubauen, was zu einer massiven Erhöhung der Arbeitslosigkeit führen würde.

Europa ► Created by Stephanie Neumann
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Der Euro hat sich als eine der stabilsten Währungen der Welt etabliert. Eine Auflösung der EU würde auch das Ende des Euro bedeuten. Länder, die heute den Euro nutzen, müssten ihre nationalen Währungen wieder einführen. Stell dir vor, Deutschland führt wieder die D-Mark ein, während Griechenland zur Drachme zurückkehrt. Die Volkswirtschaften dieser Länder müssten sich erst an die neuen Währungen anpassen, was zu einer enormen Zeitspanne der Instabilität führen könnte.

Das würde nicht nur chaotisch wirken, sondern auch massive Inflationsängste schüren. Wo immer Währungen schwanken, gibt es Unsicherheiten – und wo Unsicherheiten sind, gibt es Menschen, die ihre Ersparnisse in sichere Häfen bringen wollen. Das Vertrauen in die Finanzmärkte würde dahinschmelzen, und es wäre abzusehen, dass nationale Regierungen versuchen würden, ihr Geldsystem zu stabilisieren, was wiederum zu weiteren Eingriffen und Einschränkungen für die Bürger führen würde.

Europa ► Created by Stephanie Neumann
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Eines der größten Errungenschaften der EU war die Schaffung eines Raumes, in dem Menschen frei reisen und arbeiten können. Die Wiedereinführung nationaler Grenzen würde das Reise- und Arbeitsleben der Bürger erheblich beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall könnte man sich vorstellen, dass man beim Passieren eines Landes wieder lange Warteschlangen an Grenzübergängen erleben muss, und wer weiß, vielleicht gibt es sogar wieder Grenzkontrollen auf den Autobahnen.

Das bedeutet nicht nur, dass Urlaubsreisen komplizierter und teurer werden, sondern auch, dass viele Arbeitnehmer, die in einem anderen EU-Land leben und arbeiten, ihre Jobs verlieren könnten. Die Wahl des Arbeitsplatzes ist ein grundlegendes Prinzip der EU, und wenn dieses freie Prinzip verschwindet, könnte es dazu führen, dass viele Fachkräfte zurück in ihre Heimatländer ziehen müssen oder, schlimmer noch, arbeitslos bleiben. Die Unsicherheit, die daraus resultiert, kann die Mobilität der Arbeitskräfte erheblich einschränken.

Europa ► Created by Stephanie Neumann
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In einer globalisierten Welt sind die Lieferketten oft komplex und über Ländergrenzen hinaus miteinander verwoben. Die Auflösung der EU würde nicht nur den innereuropäischen Handel stören, sondern auch Auswirkungen auf internationale Handelsbeziehungen haben. Wenn Unternehmen gezwungen sind, neue Zollvorschriften zu beachten, wird es schwierig, Rohstoffe und Produkte rechtzeitig zu beschaffen. Unzulässige Lieferzeiten und plötzliche Preisschwankungen könnten zum Alltag werden.

Diese Störungen würden viele Branchen betreffen – von der Automobilindustrie bis zur Lebensmittelversorgung, vom Maschinenbau bis hin zur Technologiebranche. Die Unberechenbarkeit der Beschaffung könnte kleinere Unternehmen besonders hart treffen, die sich nicht die hohen Reserven leisten können, um plötzliche Engpässe zu überstehen. Und während große Unternehmen möglicherweise in der Lage sind, sich anzupassen, werden viele kleine Unternehmen den Belastungen nicht standhalten.

Europa ► Created by Stephanie Neumann
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Die politischen Beziehungen zwischen den Staaten würden bei einer Auflösung der EU ebenfalls erheblich destabilisiert. Nationalistische Tendenzen könnten verstärkt werden, und Länder könnten beginnen, sich stärker auf ihre eigenen Interessen zu konzentrieren, anstatt zusammenzuarbeiten. Es könnte zu Spannungen zwischen Ländern kommen, die Ehemals durch gemeinsame Institutionen gemildert wurden.

Dieser Rückfall in den Nationalismus könnte zu einem Anstieg von Konflikten in Europa führen. Staaten, die in der Vergangenheit um territoriale Ansprüche gerungen haben, könnten wieder in alte Muster zurückfallen. Die Möglichkeit, dass die EU als Friedensprojekt gescheitert ist, könnte das Risiko militärischer Auseinandersetzungen erhöhen. Dies könnte ein Gefühl von Chaos und Unsicherheit in ganz Europa hervorrufen, was wiederum zu noch mehr Renationalisierung führt.
Mit der Renationalisierung Europas könnten wir eine Rückkehr zu alten Konzepten des Staates und der Souveränität erleben. Während die Idee eines vereinten Europas mit gemeinsamen Werten und Zielen von vielen als Fortschritt betrachtet wird, könnte die Auflösung der EU das Gegenteil bewirken. Staaten könnten beginnen, ihre Wirtschaftspolitiken zu isolieren, Abschottungsmaßnahmen zu ergreifen und den internationalen Austausch zu minimieren.

Europa ► Created by Stephanie Neumann
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Das wird nicht nur kurzfristige wirtschaftliche Probleme verursachen, sondern auch langfristige Auswirkungen auf das Wachstum, die Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften haben Europa könnte sich in ein Netzwerk aus wirtschaftlichen Insellösungen verwandeln, in dem Länder wie Einzelkämpfer agieren, anstatt miteinander zu kooperieren. Dies könnte zu einem Rückgang von Investitionen und einem Stagnieren des wirtschaftlichen Wachstums führen.

Europa ► Created by Stephanie Neumann
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Die hypothetische Auflösung der EU würde zu gravierenden wirtschaftlichen Verwerfungen führen. Ein Zusammenbruch des Binnenmarktes, das Ende des Euro, die Wiedereinführung nationaler Währungen, massive Inflation, Handelseinbrüche und Arbeitsplatzverluste wären nur einige der Herausforderungen, die sich aus einem solchen Schritt ergeben würden. Darüber hinaus würde die Rückkehr von Grenzen, die Störung von Lieferketten und die Zunahme nationalistischer Strömungen die politischen Beziehungen in Europa destabilisieren und zu Chaos und Unsicherheit führen.

Eine solche Zukunft möchten wir uns lieber nicht ausmalen. Lassen wir die Lehren der Geschichte und die Errungenschaften der EU dafür sprechen, wie wichtig Zusammenarbeit und Integration für den Frieden, Wohlstand und Stabilität in Europa sind.


Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter). Gerhard-Stefan Neumann► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 Nürnberg► Phone 01577 6 31 06 73► E-MAIL-Adresse ► contact@neumann-nuernberg.de Internet ► http://www.neumann-nuernberg.de/


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Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►

Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

E D I T O R I A L

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Auf die deutschen Schülerinnen und Schüler kommen in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen zu. Sie werden zukünftig wesentlich mehr „gefordert“ und „gefördert“ als bisher.

Nürnberg (gsn) – Ist die Bundesrepublik Deutschland ein Entwicklungsland? Zählt dieses große und mächtige Land mitten im Herzen Europas zur dritten Welt? Billigt man uns bestenfalls den Status eines Schwellenlandes zu? Oder werden eines Tages vielleicht sogar Entwicklungshelfer bei uns arbeiten? Eine irreale, überzogene Vorstellung? Sicherlich, doch lassen wir den provokativen Spaß einmal beiseite:

In Sachen Bildung, Erziehung und Schule besteht hierzulande mittlerweile ein unübersehbarer Handlungsbedarf, ein Notstand, der letzten Endes die Kosten für die immer noch reichlich vorhandenen sozialen Sicherungsmaßnahmen in schier unermessliche Höhen treibt. Also doch Entwicklungsland?

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegt Deutschland mit seinen Kosten für die Leistungen seiner sozialen Sicherungssysteme weit vorne – mit den Aufwendungen natürlich auch.

Was kann getan werden, um diese verhängnisvolle Spirale von der Arbeitslosigkeit hin zur Armut und Verelendung großer gesellschaftlicher Gruppen zu durchbrechen?

Die Botschaft der Stunde – und sie richtet sich gleichermaßen Eltern und Kinder – kann nur lauten:

Lernen, lernen und noch einmal lernen. Wie? Davon später.

Zum Vergleich:

Im Freistaat Bayern besitzen rund zehn Prozent aller Jugendlichen keinen qualifizierten Schulabschluss. Bei den Schülerinnen und Schülern mit ausländischen Elternteilen liegt diese Quote sogar bei einem Viertel. Und die Bayern befinden sich in „guter Gesellschaft“:

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Abschlusszeugnis liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei acht bis zehn Prozent.

Noch dramatischer sieht es bei den ausländischen Berufsschülern im „High Tech Land“ Bayern aus:

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Zwischen fünfzig und achtzig Prozent fallen in den einzelnen Landesteilen seit dem Jahr 2000 regelmäßig bei den Prüfungen vor den Industrie- und Handwerkskammern durch. Besonders hoch sind diese Zahlen in Nürnberg und Fürth. Etwas niedriger sind sie in Augsburg und München. Die Tendenz in allen erwähnten bayerischen Großstädten ist jedoch steigend.

Nahezu alarmierend müsste aber diese Zahl sein:

Mehr als zwei Drittel der Einwohner und Einwohnerinnen im Freistaat Bayern ohne Schulabschluss haben auch keine Arbeit … …

Unangefochten gut dagegen stehen die Bayern in Sachen mittlerer und höherer Schulbildung da. Der sprichwörtliche „Run“ auf die bayerischen Gymnasien und Realschulen hält seit gut fünfzehn Jahren mit steigender Tendenz an. Allerdings – und dies soll keinesfalls verschwiegen werden – besuchen hauptsächlich Kindern aus der bayerischen Mittel- und Oberschicht diese Schulen.

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Zwar steigen die Zahlen der Schulabbrecher und Rückkehrer auf die Realschulen auch hier deutlich an, aber die meisten dieser „schulischen Problemfälle“ führen dann doch über den Umweg weiterführender Schulen zum Erfolg und einem „guten Ende“.

Der schulische Erfolg eines Kindes hängt leider häufig vom Geldbeutel der Eltern ab.

Und an dieser bitteren Erkenntnis kommen auch die erfolgsverwöhnten Bayern nicht vorbei:

„Haben die Eltern keinen qualifizierten Schul- oder Berufsabschluss erreichen ihn auch die Kinder nicht …“

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Schule ist keine Freizeitveranstaltung, kein Spaßvergnügen. Schule ist harte Arbeit. Und Lernen muss von Anfang an richtig gelernt werden. So bitter die Arbeitslosigkeit auch ist, so hat sie den Kindern doch die Erkenntnis gebracht, dass Konsum und Spaßgesellschaft ihre Grenzen haben. Man muss sich anstrengen, man muss lernen und man muss hart an sich arbeiten. Und das jeden Tag. Begabung, Neigung und Talent sind gut und schön, aber der berufliche Erfolg ist nur mit Fleiß, Disziplin und Verantwortung zu verwirklichen. Wer es zu einem halbwegs zufrieden stellenden Wohlstand und einer einigermaßen geglückten Selbstverwirklichung bringen will, kommt an dieser Erkenntnis nicht vorbei.

Und nicht zu vergessen:

Man muss auch mal verzichten können, wenigstens so lange, bis man die so heiß ersehnten Qualifikationen und Zeugnisse in der Tasche hat.

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►

Auch dieses Jahr werden die Deutschen etwa an die sechzig Milliarden Euro für die „schönsten Wochen des Jahres“ ausgeben. Also bitte, wer jedes Jahr dreimal im Jahr nach Mallorca in Urlaub fliegen kann und sich am Ballermann die „Birne“ voll knallt, der kann doch auch „Schulgeld“, „Lehrgeld“ und „Studiengebühren“ bezahlen. Und wenn es nur der inzwischen berühmt berüchtigte „eine Euro“ ist. Jede(r) so wie sie(er) kann. Oder etwa nicht?

Viele Bewohner haben den Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland „ausgeplündert“.

So darf gefragt werden:

Wo ist denn eigentlich seit den frühen siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ganze „Kohle“ geblieben …?

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Inzwischen gehört Jammern absolut dazu, jammern ist „in“. Allerdings jammern wir noch immer auf allerhöchstem Niveau. Deutschland kann sich immer noch sehr viel leisten! Jahr für Jahr überweisen wir Unsummen in die neuen Länder, um sie an die alten heran zu führen; das ist gut so, aber allein von diesen immensen Beträgen müssen kleinere europäische Länder ihre Staatshaushalte finanzieren.

So darf gefragt werden:

Wo sind die Milliarden für die Bildung?

Die Damen und Herren Politiker drücken sich vor der Wahrheit. Wir müssen unsere Probleme offenlegen, ansprechen, vor allem aber anpacken und lösen.

Inzwischen bestimmen Geldleute, Kaufleute, Techniker und junge dynamische Internet-Spezialisten weitestgehend den Lauf der Zeit, die Geschichte und damit unsere Gesellschaft.

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Bildung des Nachwuchses bleibt dabei auf der Strecke. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es leider nur noch Mittelmaß. Dieses Mittelmaß bekommen wir Tag für Tag in den Medien präsentiert.

Wie weit die derzeit diskutierten neuen Schulgliederungen von Erfolg gekrönt sein würden, kann natürlich niemand sagen, man bleibt ja immer noch beharrlich bei den alten unproduktiven Schulsystemen. Sicher ist nur, auch auf die Lehrerinnen und Lehrer hierzulande werden neue Verantwortlichkeiten zukommen; Fort und Weiterbildung werden auch für sie eine gänzlich neue Bedeutung bekommen.

Apropos Lehrer:

Nun, sie sind im wahrsten Sinne des Wortes ganz arm dran. Und mit einem Traumberuf hat dieser Job schon seit vielen Jahren nichts mehr zu tun. Lehrer müssen für alles den Kopf hinhalten und sind grundsätzlich an allem Schuld. Dabei leiden sie wahrscheinlich am allermeisten.

Und die Eltern?

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Eltern fühlen sich oft genug allein gelassen. Viele Eltern glauben in Sachen Erziehung ihrer Kinder fit zu sein, doch die wenigsten von ihnen sind es wirklich. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass sie absolut keine Ahnung haben, woher sie im „Notfall“ Rat und Hilfe bekommen. Einigkeit besteht aber darin, dass sie mit Fachleuten und Experten in einem persönlichen Gespräch ihre Erziehungsprobleme besprechen und diskutieren können.

Die meisten Eltern „liefern“ ihre Kids morgens um acht Uhr an der Schule in der hoffnungsfrohen aber total irrigen Erwartung ab, ihre Sprösslinge mittags um dreizehn Uhr wieder „erzogen“ abholen zu können. Nur, die Wirklichkeit sieht eben ganz anders aus, und vor dieser Wirklichkeit verschließen leider zu viele ihre Augen. Ohne Mitarbeit und Unterstützung der ganzen Familie läuft in Sachen Erziehung eben gar nichts.

Sorgenkind Bildung ► Auf die Kinder kommt es an ► Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die Eltern sind das fundamentale Element in der Entwicklung ihrer Kinder. Wenn sie, erkennen, dass, Bildung nicht nur als Anspruch, sondern auch als Chance begriffen und verstanden wird, kann sich am „ach so beklagenswerten deutschen Bildungsnotstand“ wirklich etwas ändern.

Ein Vorschlag zur Güte:

Vielleicht lernen die Eltern mal wieder gemeinsam mit ihren Kindern. Das kann bestimmt sehr lehrreich sein. Für beide Teile.

Fazit:

Erziehung, Bildung und Schule können nicht von „oben“ verordnet werden, nicht aus München, nicht aus Bayern aber auch nicht aus Berlin …

Autorenvermerk:

Gerhard-Stefan Neumann

Freier Journalist + Werbetexter (GdbR)

COPYRIGHT © 2025 GERHARD-STEFAN NEUMANN TV BLOG

Copyright und alle Rechte ausschließlich beim Autor dieses Beitrages. Nachdruck nur gegen Beleg und Honorar und „nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.“


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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).


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