
„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“
G. B. Shaw
„Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)
E D I T O R I A L
Der Wahnsinn hat Methode ► Weiche Kurven vs. harte Kanten – der ewige Kampf ► Eine Betrachtung von Gerhard-Stefan Neumann ►
Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …

Na, du willst also eine lustige und ausführliche Abhandlung darüber, warum Männer, die auf weibliche Bodybuilder stehen, eher in der Minderheit sind – und dabei trotzdem mit einem Augenzwinkern argumentiert? Dann schnall dich an, wir heben ab in die Welt der Muskeln, Kurven, männlichen Vorlieben und kleinen Unsicherheiten! 5.000 Wörter rein ins Vergnügen!
Muskelberge, Venen und das große Mann-weiß-nicht-so- recht-Warum: Warum die meisten Männer nicht auf Female Bodybuilding abfahren

Wenn man von „Männern, die auf weibliche Bodybuilder stehen“ spricht, denkt man erst mal an eine ziemlich coole, vielleicht sogar ultra-exklusive Club-Mitgliedschaft. Denn ja: Solche Männer gibt es, aber sie sind definitiv nicht die Masse. Die große Mehrheit der heterosexuellen Männer würde eher dem Grill gegenüberstehen als einer Lady mit rundum definiertem Sixpack und Adern, die man ohne Lupe zählen kann.
Warum ist das so? Fangen wir mit der harten Realität an: Weibliche Bodybuilder auf dem höchsten Level sind Körperwunder, die jeden Berg bezwingen würden – oder zumindest jede Bankdrück-Challenge gewinnen. Aber wenn es um die Frage geht, wer da vor einem steht, und ob das jetzt Sex-Appeal hat … da sieht’s oft weniger rosig aus.

Evolutionär gesehen lieben Männer Kurven – und damit meinen wir keine Asphaltkurven, sondern echte Hüften zum Festhalten, einen Po, in den man gerne mal „reinbeißt“ (im übertragenen Sinne, bitte). Female Bodybuilding-Level bedeutet häufig: Körperfettanteil unter 12 %, was zwar beeindruckend für die Gesundheit und Disziplin ist, aber auch bedeutet, dass die Hüften schmaler, der Po flacher und die Brüste quasi „nicht mehr da“ sind. Stattdessen bekommt man einen Look, der mehr nach Roboter als nach Liebesgöttin schreit.
Der männliche Instinkt sucht weiche Rundungen, denn das signalisiert Fruchtbarkeit und Gesundheit (zumindest historisch). Wenn die Brust wie weggebeamt erscheint und Hüften jeder Definition von „sanduhrenmäßig“ Hohn sprechen, fällt das in puncto Attraktivität leider auf den Boden. No offense, Ladies – ihr seid Helden im Gym, aber in Sachen „Weichzeichner-Optik“ braucht’s leider einen Filter.

Männer mögen sich zwar stark fühlen, aber nur solange sie mindestens einen Muskel mehr haben als das Gegenüber. Wer will schon von einer Frau physisch überholt werden? Und zugegeben: Wenn deine Freundin einen Nacken wie ein Bizeps-Bergsteiger und Schultern hat, die so breit sind wie dein Sofa, fühlt sich das für viele Männer erstmal eigenartig an. Da schrillen unbewusst die Alarmglocke
