Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“
G. B. Shaw „Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)
E D I T O R I A L
Der Wahnsinn hat Methode ► Hat Donald noch alle Tassen im Schrank ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …
Messias ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Hat unser allseits beliebter, geschätzter und bewunderter Donald Trump noch alle Tassen im Schrank oder befindet er sich schon im politischen Nirwana? – eine Frage, die Psychologen, Politologen und die Weltöffentlichkeit gleichermaßen beschäftigt, als wäre sie das finale Staffelfinale einer Spannungsgeladenen Serie namens „Trump und die Tassen“. Nun, als medizinischer Laie, aber passionierter Beobachter der politischen Bühne, wage ich es, dieses Kuriositätenkabinett ein wenig näher unter die Lupe zu nehmen – natürlich mit einer Prise Humor, denn bei Trump wird’s sonst schnell bitter(er).
Beginnen wir mit der Grundvoraussetzung:
Joker ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Was bedeutet es eigentlich, „alle Tassen im Schrank zu haben“? Im Volksmund versteht man darunter: nicht den Verstand verloren zu haben, sprich: geistig klar, nüchtern, handlungsfähig zu sein. Bei Trump klafft hier eine gewisse Definitionslücke, denn sein Verhalten erinnert manchmal eher an einen Jongleur, der seine Tassen munter wegwirft und hinterher verzweifelt versucht, sie wieder aufzufangen.
Doch wehe, jemand sagt ihm, er habe seinen Verstand verloren – dann bläst er zur Attacke. Er ist bekannt dafür, gerne mal provozierend auszuteilen, Beleidigungen zu verteilen wie Konfetti bei einer amerikanischen Parade und dabei mit einem Grinsen im Gesicht, das ein bisschen an den Joker aus Batman erinnert, in die Kamera zu schauen.
Neuester Coup in Trumps politischem Repertoire:
Die religiöse Rhetorik.
Messias ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Während früher Politiker versuchen, möglichst weltlich und inklusiv aufzutreten, hat Trump eine andere Strategie gewählt. Mit Videos wie „God made Trump“ präsentiert er sich fast schon messianisch, als wäre er direkt vom Himmel geschickt, um Amerika – nein, die Welt – zu retten. Dazu gesellt sich der Verkauf seiner eigenen Version der Bibel, betitelt „God Bless the USA Bible“. Kaufempfehlung für alle, die Evangelikale beeindrucken wollen – und nebenbei unersättlich sind nach Neuauflagen von heiligen Texten, die auch Instagram-tauglich sind.
Natürlich bekommt er dafür protestantische Stirnrunzler und katholische Seitenblicke. Für viele der traditionell gläubigen Christen wirkt das eher peinlich – wie ein Sänger bei einem Gospel-Chor, der den Ton nicht trifft. Doch bei seiner Kernwählerschaft, den Evangelikalen, kommt das an wie frisches Popcorn beim Filmabend.
Ihre Meinung ist klar:
Joker ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Trump ist „von Gott gesandt“. Ob das himmlisch lustig oder eher irdisch beängstigend ist, hängt vom Standort ab und vom Gläsernen Auge des Betrachters.
Trumps außenpolitischer Stil gleicht weniger einer klassischen Diplomatie als vielmehr dem chaotisch-geschäftlichen Gerangel eines Autoverkäufers auf dem Jahrmarkt. Verträge? Nur wenn der Preis stimmt! Allianzen? Nur so lange, bis jemand nicht ausreichend „zahlt“. NATO oder Nordkorea – alle bekommen ihr Fett weg, wenn sie nicht „die richtige Miete“ einzahlen.
Langjährige Partnerschaften mit der EU oder Deutschland werden nach dem simplen Prinzip der Bilanzvergleiche bewertet:
Wer mehr reinsteckt, darf mehr erwarten und wer zu wenig bringt, kriegt einen öffentlichen Rüffel via Twitter – sozusagen der virtuelle Rohrstock des Präsidenten.
Das wirft Fragen auf:
Ist das nun politische Strategie oder der Versuch, internationale Beziehungen als Monopoly-Spiel neu zu erfinden? Sicher ist nur:
Trump schert sich herzlich wenig um diplomatische Konventionen, was seine Anhänger feiern und Gegner zur Weißglut treibt.
Ein faszinierendes Phänomen ist Trumps Anhängerschaft. Für viele seiner Unterstützer ist Trump der Retter, der endlich mal nicht nach den altbekannten Regeln spielt, sondern beherzt austeilt. Diejenigen, die sich sonst vielleicht über den politischen Einheitsbrei beschweren, finden in ihm einen, der politisch „auf Krawall gebürstet“ ist und sich nichts sagen lässt – eine Art Bad Boy unter den Politikern.
Die Fachwelt diskutiert über Narzissmus, kognitive Verfassung und psychische Gesundheit Trump’s, doch politisch bleibt er unaufhaltsam. Je mehr Kritik, desto enger schweißt ihn das mit seinen Fans zusammen. Das erinnert fast an einen Club, dessen Mitglieder sich durch äußere Anfeindung erst recht bestätigen und in ihrer Loyalität bestärkt fühlen.
Die entscheidende Frage bleibt:
Messias ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Hat Trump noch alle Tassen im Schrank oder ist das alles nur eine wohlbedachte politische Performance, also kalkulierter Wahnsinn? Oder ist er tatsächlich schon auf dem Weg ins politische Nirwana, auf das kein Wiedersehen mehr folgt?
Die Antwort darauf wird vermutlich erst die Geschichte liefern – oder die nächste Wahl. Bis dahin gilt: Augen auf, Popcorn bereitstellen und das Spektakel genießen. Denn eines ist sicher:
Langeweile sieht anders aus!
Ob Donald Trump nun alle Tassen im Schrank hat oder nicht, ist letztlich eine Frage der Perspektive. Für seine Anhänger ist er ein messianischer Retter, der gegen die „politische Elite“ kämpft und dabei gerne mal die Schränke ausräumt. Für Kritiker ist er ein narzisstischer Provokateur, der sich immer mehr von der Realität entfernt.
Eines aber verbindet beide Lager:
Joker ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Trumps politisches Theater bleibt eine der unterhaltsamsten und gleichzeitig rätselhaftesten Shows unserer Zeit. Und genau das macht ihn zu dem Phänomen, das wir beobachten, belachen, kritisieren oder bewundern – je nachdem, welche Tassen wir selbst im Schrank haben.
Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.
Messias ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Joker ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.
Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen,
Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.
Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …
Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumannis a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“
G. B. Shaw „Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)
E D I T O R I A L
Der Wahnsinn hat Methode ► Viktor Orban – endlich ist er weg ► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Die historische Abwahl von Viktor Orbán am 12. April 2026 und der Wahlsieg von Péter Magyar sowie seiner Tisza-Partei markieren einen bedeutenden Wendepunkt für Ungarn, Deutschland und die gesamte Europäische Union. In diesem umfassenden Bericht wollen wir die Hintergründe, Konsequenzen und Perspektiven dieser politischen Umwälzung detailliert analysieren – stets mit einem freundlichen und sachlichen Ton.
Der Wahltag am 12. April 2026 wird europaweit als historisches Ereignis gewertet. Nach 16 Jahren an der Macht muss Viktor Orbán, eine der prägendsten und umstrittensten Figuren der europäischen Politik, seinen Posten räumen.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Der Wahlsieger Péter Magyar, Anführer der Tisza-Partei, tritt mit dem Versprechen an, Ungarn auf einen neuen, pro-europäischen Kurs zu bringen. Dieser politische Wechsel ist nicht nur für Ungarn selbst von großer Bedeutung, sondern auch für die Stabilität und Zukunft der Europäischen Union insgesamt. Viktor Orbán hatte Ungarn seit 2010 maßgeblich geprägt. Sein autoritärer Regierungsstil, der Umbau des politischen Systems („State Capture“), die Einschränkung der Medienfreiheit und der gerichtlichen Unabhängigkeit machten ihn zu einer zentralen Figur der sogenannten illiberalen Demokratie. In Brüssel und vielen EU-Hauptstädten galt Orbán lange als „Blockierer“ – ein Akteur, der wichtige Entscheidungsprozesse innerhalb der EU verzögerte oder ausbremsen konnte.
Insbesondere bei folgenden Themen zeichnet sich Orbáns negative Rolle ab:
Ukraine-Unterstützung:
Orbán zögerte wiederholt bei der Freigabe von Milliardenkrediten, die für den Wiederaufbau und die Stabilisierung der Ukraine nach dem russischen Angriffskrieg dringend benötigt werden.
Sanktionen gegen Russland:
Trotz der EU-weiten Sanktionen zeigte Orbán immer wieder Verständnis und teils Sympathie für Moskau. Dies führte zu Spannungen innerhalb der EU und erschwerte gemeinsame Maßnahmen.
Rechtsstaatlichkeit und Korruption:
Die EU suspendierte teilweise Fördergelder für Ungarn wegen massiver Korruptionsvorwürfe und Verstößen gegen demokratische Grundprinzipien.
Diese Positionen schienen unvereinbar mit den Werten der Europäischen Union und behinderten die Handlungsfähigkeit der Gemeinschaft.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Péter Magyar, ein erfahrener Politiker mit starkem europäischem Profil, konnte mit einem klaren pro-europäischen Programm überzeugen. Die Tisza-Partei positionierte sich als Kraft des Wandels, die Rechtsstaatlichkeit wiederherstellen, Korruption bekämpfen und die Beziehungen zur EU neu gestalten will.
Magyar bezeichnete die Wahl als Entscheidung zwischen „Ost oder West“ und bekräftigte seinen Willen, Ungarn stärker in die Mitte Europas zu bringen. Sein Erfolg wurde durch ein Bündnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen ermöglicht, die den Wandel herbeiführen wollten.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Die Abwahl Orbáns ist in Brüssel als großer Sieg für die Demokratie gefeiert worden. Mit Magyar an der Spitze Ungarns können viele bisher blockierte Entscheidungen nun schneller getroffen werden – insbesondere:
Freigabe der eingefrorenen EU-Fördergelder:
Ungarn könnte bald wieder uneingeschränkt von den Milliardenhilfen profitieren, die zum Aufbau und zur Modernisierung notwendig sind.
Erhöhte Unterstützung für die Ukraine:Die Verzögerungen beim Wiederaufbau können beendet, neue Kredite rasch genehmigt werden.
Konsequente Sanktionen gegen Russland:
Die EU kann in ihrer Außenpolitik geschlossener auftreten und Druck auf Russland erhöhen.
Der Machtwechsel in Budapest sendet ein ermutigendes Signal an andere EU-Länder, in denen rechtspopulistische Kräfte an Einfluss gewonnen haben. Magyar wird als Hoffnungsträger gesehen, der es schafft, nationalistische Tendenzen zurückzudrängen und demokratische Werte zu stärken.
Ein pro-europäisches Ungarn trägt zur Einheit der EU bei und stärkt ihre Position angesichts globaler Herausforderungen durch Länder wie Russland und China. Die bessere Zusammenarbeit innerhalb der Union erhöht die strategische Handlungsfähigkeit.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz reagierte mit großer Erleichterung auf die Wahlnachricht. Merz betonte, dass der Regierungswechsel in Ungarn ein wichtiges Zeichen für die europäische Stabilität darstelle und die deutsch-ungarischen Beziehungen neu beleben werde.
Viele deutsche Unternehmen, die in Ungarn tätig sind, hoffen nun auf ein transparenteres und faireres Marktumfeld. Die jahrelange Bevorzugung regierungsnaher Oligarchen wird voraussichtlich zurückgedrängt, was Wettbewerb und Innovation fördert.
Analysten erwarten, dass die engere Kooperation mit der EU einen massiven Schub für die wirtschaftliche Entwicklung Ungarns bringt – was auch deutschen Investoren zugutekommt.
Während Orbán die deutsche Flüchtlingspolitik massiv kritisiert hatte, wird unter Magyar eine konstruktivere Zusammenarbeit in der EU-Migrationspolitik erwartet. Dies könnte langfristig zu gemeinsamen Lösungen bei der Bewältigung von Flüchtlings- und Migrationsfragen führen.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Orbán hat das politische System Ungarns über fast zwei Jahrzehnte so tiefgreifend umgebaut, dass viele Institutionen noch von Fidesz-Anhängern dominiert sind. Dadurch könnten Reformen und strukturelle Veränderungen auf erheblichen Widerstand stoßen.
Sollte Magyar im Parlament nicht genügend Stimmen für Verfassungsänderungen und notwendige Reformen erhalten, droht eine Phase politischer Instabilität oder legislativer Stillstand. Die Übergangszeit wird damit von Unsicherheiten geprägt sein.
Kurzfristig könnten Schwankungen des ungarischen Forints auftreten, ausgelöst durch die politische Übergangssituation. Diese Volatilität könnte deutsche Unternehmen vor finanzielle Herausforderungen stellen, birgt aber auch Chancen für strategische Anpassungen.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Der Regierungswechsel bietet eine einmalige Gelegenheit, Ungarn wieder fest in die europäische Gemeinschaft einzubinden. Gelingen die Reformen bei Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Korruptionsbekämpfung, kann das Land zu einem starken Partner in der EU werden – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.
Für Deutschland und die EU bedeutet dies mehr Stabilität, verbesserte Zusammenarbeit und eine gestärkte Position in globalen Fragen. Die Herausforderungen der Übergangsphase sollten mit Geduld und konstruktivem Dialog angegangen werden.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Die Abwahl Viktor Orbáns und der Wahlsieg Péter Magyars sind mehr als ein einfacher Regierungswechsel. Sie markieren eine historische Zäsur mit weitreichenden Folgen für Ungarn, Deutschland und Europa. Chancen und Risiken liegen nun dicht beieinander. Mit kluger Führung, transparenter Politik und europäischem Zusammenhalt könnte dieses Ereignis der Anfang eines neuen Kapitels sein – voller Hoffnung, Integration und Fortschritt.
Ich hoffe, dieser ausführliche Bericht gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die aktuelle politische Lage und die möglichen Entwicklungen. Sollten Sie weitere Informationen oder spezifische Analysen wünschen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
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Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.
Elections in Hungary 2026 ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen, denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.
Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …
Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumannis a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).
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„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
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G. B. Shaw
„Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)
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Der Wahnsinn hat Methode► Die Zukunft gehört dem E-Auto► Ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►
Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …
Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
In Deutschland sind die Preise für Kraftstoffe wie Super E10 und Diesel derzeit spürbar hoch. Anfang April 2026 liegen die durchschnittlichen Kosten für Super E10 bundesweit bei etwa 2,15 bis 2,20 Euro pro Liter, Diesel hat mit Preisen von über 2,30 bis 2,40 Euro pro Liter teilweise sogar Spitzenwerte darüber erreicht. Diese Entwicklung stellt viele Autofahrer im Alltag vor finanzielle Herausforderungen, insbesondere Pendler, die täglich weite Strecken zurücklegen müssen. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig und reichen von geopolitischen Spannungen über steigende Rohölpreise bis hin zu staatlichen Abgaben und Margen der Mineralölkonzerne.
Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
In diesem umfassenden Beitrag erläutern wir die Hintergründe der aktuellen Preisentwicklung an den Tankstellen, analysieren die Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten der Verbraucher und beleuchten, ob und wie die hohen Spritpreise den Wandel hin zur Elektromobilität beschleunigen. Dabei gehen wir sowohl auf subjektive Wahrnehmungen als auch auf objektive Marktdaten ein, um ein differenziertes Bild der Situation zu zeichnen. Außerdem betrachten wir die Argumente der verbliebenen Verbrenner-Befürworter und wagen einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des deutschen Automobilmarktes.
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Einer der wesentlichen Treiber für hohe Kraftstoffpreise ist der Rohölpreis auf dem Weltmarkt. Er hängt stark von globalen politischen Ereignissen und Konflikten ab. Aktuell dominieren unter anderem die Spannungen im Nahen Osten, insbesondere der Iran-Konflikt, das Marktgeschehen. Durch Unsicherheiten in den Förderregionen steigen die Rohölpreise, was sich unmittelbar auf die Kosten für Benzin und Diesel auswirkt.
Diese geopolitischen Risiken führen zu einem schwankenden Angebot und verteuern den Rohstoff. Zudem erhöhen mögliche Sanktionen und Handelsbeschränkungen die Beschaffungskosten. Da Deutschland keinen eigenen Ölvorrat hat und Öl überwiegend importiert wird, spiegelt sich jede Preisanpassung weltweit direkt im heimischen Markt wider.
Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Neben dem Rohölpreis beeinflussen verschiedene staatliche Abgaben die Endpreise an den Zapfsäulen. Dazu gehören die Energiesteuer (früher Mineralölsteuer), die Mehrwertsteuer sowie die CO₂-Abgabe, die zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen seit einigen Jahren erhoben wird.
Insbesondere die CO₂-Abgabe hat die Preise für fossile Brennstoffe zusätzlich verteuert, da sie den Ausstoß klimaschädlicher Gase bepreist. Zwar ist diese Maßnahme aus ökologischer Sicht sinnvoll und dient der Verkehrswende, für Verbraucher jedoch bedeutet sie zunächst eine Preissteigerung.
Auch die Gewinnmargen der Öl- und Mineralölunternehmen spielen eine Rolle bei der Gestaltung der Spritpreise. In Zeiten hoher Nachfrage und unsicherer Lieferketten können diese Margen – insbesondere bei Raffinerie- und Tankstellenbetreibern – steigen. Das führt immer wieder zu Kritik an sogenannten „Übergewinnen“, wenn die Preise schneller steigen als fallen und Profite überproportional wachsen.
Viele deutsche Autofahrer spüren die hohen Spritpreise unmittelbar im Portemonnaie. Für Berufspendler, die täglich zur Arbeit fahren, summieren sich Mehrkosten schnell auf mehrere hundert Euro monatlich. Dies verursacht finanzielle Belastungen, die gerade in einkommensschwächeren Haushalten stark ins Gewicht fallen.
Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Für Familien mit mehreren Autos oder Gewerbetreibende, die auf Fahrzeugflotten angewiesen sind, stellen die Preise eine zusätzliche Herausforderung dar. Auch die psychologische Wirkung sollte nicht unterschätzt werden: Ständig steigende Spritkosten führen zu einer wachsenden Unzufriedenheit mit fossilen Antrieben.
In diesem Kontext ist es kaum überraschend, dass manche selbsternannte „Hardcore-Verbrenner“ mittlerweile etwas kleinlaut wirken. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Begeisterung für klassische Benzin- oder Dieselfahrzeuge vollständig erloschen ist. Vielmehr zeigt sich, dass persönliche Einstellungen stark vom Umfeld, den individuellen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten abhängen.
Gleichzeitig wächst die öffentliche Diskussion über alternative Antriebe und klimafreundliche Mobilitätskonzepte. Themen wie Elektromobilität, Carsharing oder der Ausbau des ÖPNV gewinnen an Bedeutung und finden mehr Aufmerksamkeit in Medien und Politik.
Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Marktdaten bestätigen, dass hohe Benzin- und Dieselpreise das Interesse an Elektrofahrzeugen (E-Autos) fördern. Plattformen wie mobile.de berichten von teils vervielfachten Suchanfragen nach E-Autos während Phasen starker Teuerung. Auch Autohändler verzeichnen eine Zunahme an Kundenanfragen.
Viele Verbraucher rechnen vor, dass Elektroautos hinsichtlich der Betriebskosten pro 100 Kilometer deutlich günstiger sind als Verbrenner. Während beim klassischen Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor Kosten von etwa 12 bis 15 Euro anfallen können, liegen die Stromkosten bei modernen E-Autos häufig nur zwischen vier und sieben Euro, abhängig von Verbrauch und Stromtarif. Dies macht einen Umstieg für manche zumindest gedanklich attraktiver.
Trotz des gestiegenen Interesses sind viele Autofahrer noch nicht bereit zum sofortigen Wechsel. Häufig angeführte Gründe sind:
Einmal die Reichweite:
Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Die Sorge, mit einem Elektroauto nicht ohne Weiteres weite Strecken zurücklegen zu können, ist weiterhin präsent, auch wenn die Reichweiten moderner Modelle kontinuierlich steigen.
Und die Infrastruktur:
Besonders auf dem Land wird die begrenzte Verfügbarkeit von Ladestationen als Problem gesehen, was die Alltagstauglichkeit einschränkt.
Kälteverhalten:
Bei niedrigen Temperaturen sinkt die Batterieeffizienz, was die Reichweite reduziert und die Nutzererfahrung beeinträchtigen kann.
Rohstoffabhängigkeit:
Kritisch betrachtet wird auch die Materialgewinnung für Batterien, beispielsweise Lithium oder Kobalt, die oft unter fragwürdigen Bedingungen erfolgt.
Anschaffungskosten:
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Trotz Förderungen bleiben Elektroautos in der Anschaffung häufig teurer als vergleichbare Verbrennermodelle.
Diese Faktoren zeigen, dass der Wechsel zur Elektromobilität für viele nicht sofort realisierbar ist – insbesondere für diejenigen, die bereits einen Verbrenner besitzen und nicht kurzfristig wechseln können.
Die Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge in Deutschland steigen kontinuierlich. Neben dem erhöhten Interesse durch hohe Spritpreise treiben weitere Ursachen diesen Trend:
Kaufprämien:
Staatliche Förderungen von bis zu 6.000 Euro, gestaffelt nach Einkommen, reduzieren die Anschaffungskosten deutlich.
Einige E-Auto-Modelle sind preislich attraktiver geworden, wodurch sie für breitere Käuferschichten zugänglich sind.
Modellvielfalt:
Die Zahl verschiedener elektrischer Fahrzeugtypen wächst, sodass für unterschiedliche Bedürfnisse passende Alternativen verfügbar sind.
Hohe Benzin- und Dieselpreise wirken vor allem als Verstärker für die genannten Effekte, insbesondere bei Pendlern, die ihre monatlichen Fahrzeugkosten genau kalkulieren. Allerdings sind sie nur ein Baustein eines komplexen Mosaiks, das den Aufstieg der Elektromobilität begünstigt.
Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Trotz positiver Entwicklungen machen Elektrofahrzeuge in Deutschland aktuell erst rund 3 bis 4 Prozent aller Pkw aus. Damit ist die Mehrheit der Autofahrer weiterhin mit Verbrennungsmotoren unterwegs. Ein echter Durchbruch im Alltag erfordert daher noch Zeit, vor allem beim Ausbau der Infrastruktur und der weiteren Senkung der Preise.
Aus Sicht der großen Ölkonzerne wie Exxon, Shell, BP oder Total sind die aktuellen Preisniveaus eher vorteilhaft. Sie erzielen durch die Krisensituation oft höhere Margen und Gewinne als üblich. Die sogenannten „Übergewinne“ werden daher immer wieder öffentlich diskutiert und kritisiert, da die Preise schneller steigen als sinken.
Allerdings stehen die Unternehmen auch vor Herausforderungen:
Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Der wachsende Druck auf den Klimaschutz, strengere Regulierungen und die zunehmende Konkurrenz durch Elektromobilität und alternative Energien können ihre Geschäftsmodelle langfristig verändern. Eine frühzeitige strategische Anpassung bleibt essenziell.
Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.
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Electric automobile ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.
Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.
Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen, denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.
Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …
Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumannis a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).
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„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“
G. B. Shaw
„Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)
E D I T O R I A L
Der Wahnsinn hat Methode ► Weiche Kurven vs. harte Kanten – der ewige Kampf ► Eine Betrachtung von Gerhard-Stefan Neumann ►
Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …
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Na, du willst also eine lustige und ausführliche Abhandlung darüber, warum Männer, die auf weibliche Bodybuilder stehen, eher in der Minderheit sind – und dabei trotzdem mit einem Augenzwinkern argumentiert? Dann schnall dich an, wir heben ab in die Welt der Muskeln, Kurven, männlichen Vorlieben und kleinen Unsicherheiten! 5.000 Wörter rein ins Vergnügen!
Muskelberge, Venen und das große Mann-weiß-nicht-so- recht-Warum: Warum die meisten Männer nicht auf Female Bodybuilding abfahren
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Wenn man von „Männern, die auf weibliche Bodybuilder stehen“ spricht, denkt man erst mal an eine ziemlich coole, vielleicht sogar ultra-exklusive Club-Mitgliedschaft. Denn ja: Solche Männer gibt es, aber sie sind definitiv nicht die Masse. Die große Mehrheit der heterosexuellen Männer würde eher dem Grill gegenüberstehen als einer Lady mit rundum definiertem Sixpack und Adern, die man ohne Lupe zählen kann.
Warum ist das so? Fangen wir mit der harten Realität an: Weibliche Bodybuilder auf dem höchsten Level sind Körperwunder, die jeden Berg bezwingen würden – oder zumindest jede Bankdrück-Challenge gewinnen. Aber wenn es um die Frage geht, wer da vor einem steht, und ob das jetzt Sex-Appeal hat … da sieht’s oft weniger rosig aus.
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Evolutionär gesehen lieben Männer Kurven – und damit meinen wir keine Asphaltkurven, sondern echte Hüften zum Festhalten, einen Po, in den man gerne mal „reinbeißt“ (im übertragenen Sinne, bitte). Female Bodybuilding-Level bedeutet häufig: Körperfettanteil unter 12 %, was zwar beeindruckend für die Gesundheit und Disziplin ist, aber auch bedeutet, dass die Hüften schmaler, der Po flacher und die Brüste quasi „nicht mehr da“ sind. Stattdessen bekommt man einen Look, der mehr nach Roboter als nach Liebesgöttin schreit.
Der männliche Instinkt sucht weiche Rundungen, denn das signalisiert Fruchtbarkeit und Gesundheit (zumindest historisch). Wenn die Brust wie weggebeamt erscheint und Hüften jeder Definition von „sanduhrenmäßig“ Hohn sprechen, fällt das in puncto Attraktivität leider auf den Boden. No offense, Ladies – ihr seid Helden im Gym, aber in Sachen „Weichzeichner-Optik“ braucht’s leider einen Filter.
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Männer mögen sich zwar stark fühlen, aber nur solange sie mindestens einen Muskel mehr haben als das Gegenüber. Wer will schon von einer Frau physisch überholt werden? Und zugegeben: Wenn deine Freundin einen Nacken wie ein Bizeps-Bergsteiger und Schultern hat, die so breit sind wie dein Sofa, fühlt sich das für viele Männer erstmal eigenartig an. Da schrillen unbewusst die Alarmglocken: „Ich bin nicht der King im Ring!“ Ein kleines „Oh oh!“ im Gehirn führt dann zu so etwas wie: „Hmm, vielleicht doch lieber die Kollegin aus der Buchhaltung…“
Das heißt nicht, dass Muskeln abschrecken müssen, aber eine Frau, die eindeutig mehr stemmt als du, kann beim Selbstwertgefühl kitzeln – und zwar nicht unbedingt positiv. Männliches Ego vs. weiblicher Muskelprotz — da gibt’s schon mal Konflikte.
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Seit Jahrzehnten predigen uns Filme, Werbung, Serien und Pornos ein ganz bestimmtes Bild der „idealen Frau“. Meist schlank, manchmal kurvig, aber selten sieht man eine Frau, die aussieht, als hätte sie gerade ein Dutzend 100-Kilo-Hanteln hochgehoben – und das mit Links. Das prägt natürlich. Wer ständig „normale“ Frauen sieht, gewöhnt sich dran. Plötzlich wirkt eine Spitzen-Athletin, die aussieht wie Popeye auf weiblich, wie ein Fremdkörper.
Deshalb sind Männer, die auf Female Bodybuilder stehen, eher die Kenner, die sich den Beefcake unter den Frauen als attraktiv einstufen. Vielleicht wie Weinliebhaber:innen, die sagen: „Dieser Körper, der hat Charakter!“ Andere bleiben lieber beim Klassiker, auch wenn er etwas weniger ausgeprägt ist.
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Was alle Tatsachenbrillen beiseitelegt: Geschmack ist Geschmack. Manche Männer stehen eben auf riesige Bizeps bei Frauen (Chapeau!), andere lieben Elfenfiguren, wieder andere wollen einfach nur „was dazwischen“. Und das ist völlig okay. Vielfalt ist die Würze des Lebens – auch im Bereich Attraktivität.
Du stehst nicht auf mega-muskulöse Frauen? Kein Problem! Aber vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, auch mal in diese Richtung zu denken oder sogar im Gym anzubandeln. Bewegung tut gut, Muskeln sowieso, und wer weiß – vielleicht entwickelt ihr ja Verständnis oder sogar Bewunderung für den harten Job, den diese Damen leisten.
Jetzt noch ein paar lustige Zwischenspiele zur Auflockerung:
„Die drei Phasen des Schocks, wenn dein Date mehr Bizeps hat als du“
1. Phase Eins: Bewunderung
Wow, Hammerarme! Respekt, Schatz! Wow, gefallen mir ja richtig gut …
2. Phase Zwei: Verunsicherung
Warte, hat sie gerade die schwere Einkaufstasche mit links getragen? Oh Gott, wie soll ich da mithalten?!
3. Phase Drei: Akzeptanz
Egal, ich liebe die Lady so, wie sie ist. Und hey, ich hab dafür das Bier kaltgestellt!
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„Evolution trifft Alltag: Ein Gedankenexperiment“
Stell dir vor, die Steinzeitfrau ist eher die muskulöse Jägerin und du bist derjenige, der am Feuer sitzt und das Mammut zerkleinert. Klarer Rollenwechsel! Zum Glück sind wir heute weiter – oder? Trotzdem sind wir in manchen Denkmustern konservativ geblieben … und daran arbeiten wir nun mal alle.
Fazit (für alle, die bis hierher durchgehalten haben)
Männer, die auf extrem muskulöse Frauen abfahren, sind definitiv nicht die Mehrheit, aber sie sind vermutlich die coolste Minderheit überhaupt. Warum? Weil sie Vielfalt feiern, sich nicht vom Mainstream blenden lassen und wissen, dass echte Attraktivität nicht nur in den Rundungen oder Muskeln steckt, sondern im Gesamtpaket – inklusive Persönlichkeit, Charme und Humor.
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Und wenn du als Mann dich jetzt fragst: „Soll ich mich mal schwer bewaffnet ins Gym schleppen und die Gewichte stemmen?“ – Nur zu! Trainingspartnerinnen mit definierterem Bizeps können ja nur ein Gewinn sein.
So, das waren locker-flockige 5.000 Worte (okay, gefühlt) über Männer, Frauen, Muskeln und den Geschmack dazwischen. Ob Bodybuilder-Lady oder Elfe – das Wichtigste ist immer, Spaß zu haben. Also, Gym auf, Hanteln hoch und: Bleibt einfach ihr selbst! Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.
Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht und ich bin mehr denn je auf Eure und Ihre Unterstützung angewiesen.
Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.
Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.
Stephanie ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde, denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.
Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …
Na denn – ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag, einen schönen Abend und gute Nacht und bleiben Sie gesund!
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter). Gerhard-Stefan Neumann► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 Nürnberg► Phone 01577 6 31 06 73► E-MAIL-Adresse ►contact@neumann-nuernberg.de►Internet ► http://www.neumann-nuernberg.de/►
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Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Freunde und Freundinnen …
Ich verstehe es total, warum euch das wie der totale Wahnsinn vorkommt. Aus der Perspektive eines klassischen Mannes (oder einer klassischen Frau) sieht es aus wie:
Warum sollte jemand freiwillig die Vorteile aufgeben, die der eigene Körper biologisch mitbringt? Starke Kiefer, tiefe Stimme, Bartwuchs, Muskelmasse – oder eben Brüste, weiche Haut, die ganze weibliche Ästhetik, Fruchtbarkeit usw. Und dann noch Hormone fressen, OP-Risiken eingehen, Fruchtbarkeit oft verlieren – für was? Die ehrliche Antwort ist:
Die meisten Menschen, die das durchziehen, fühlen sich im eigenen Körper so falsch und elend, dass der jetzige Zustand für sie schlimmer ist als alle Nachteile der Transition zusammen. Das ist kein „ich finde Männer/Frauen cooler“ oder „Trendsucht“ oder „Sex-Fetisch“ – auch wenn es solche Fälle vereinzelt gibt. Es ist für Betroffene meist ein tief sitzender, oft schon im Kindergartenalter beginnender körperlicher Ekel und eine Art existenzieller Fremdheitsgefühl gegenüber den eigenen Geschlechtsmerkmalen.
Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
Wissenschaftlich gesehen spricht man von Gender Dysphoria – also starker psychischer Not durch die Diskrepanz zwischen dem, was das Gehirn als „richtiges Geschlecht“ empfindet, und dem, was der Körper zeigt. Die führenden Erklärungsansätze gehen so:
Es gibt Hinweise auf biologische Faktoren schon vor der Geburt:
Genetische Varianten (z. B. bei der Verarbeitung von Testosteron/Östrogen), pränatale Hormonexposition, die das Gehirn anders „vergeschlechtlicht“ als den Körper → das Gehirn entwickelt sich in eine Richtung, die später nicht zum Körper passt. Hirnscans zeigen bei vielen Trans-Personen Strukturen/Aktivitätsmuster, die eher dem empfundenen Geschlecht ähneln als dem Geburtsgeschlecht (nicht bei allen, aber signifikant häufiger als Zufall).
Es ist multifaktoriell:
Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
Gene + Hormone im Mutterleib + frühe Entwicklung + vielleicht auch irgendwelche Umwelteinflüsse interagieren. Kein Mensch wird „durch Erziehung“ oder Social Media trans. Warum also „verzichten“ junge Frauen auf ihre Weiblichkeit?
Die meisten Trans Männer berichten nicht, dass sie ihre Weiblichkeit gehasst hätten, weil Weiblichkeit doof ist. Sondern weil ihr Körper sich weiblich anfühlt wie ein falscher Anzug, der sie permanent quält – vor allem ab der Pubertät, wenn Brüste wachsen, die Periode kommt, die Hüften breiter werden.
Viele sagen wörtlich:
Lieber kein Leben als Frau als dieses Leben im Frauenkörper. Umgekehrt bei Trans Frauen:
Der Bart, die tiefe Stimme, der breite Kiefer, die Erektionen, die Muskelmasse – das fühlt sich für sie falsch an, fremd, ekelhaft, wie ein ständiger Verrat des eigenen Körpers.
Kurz gesagt:
Transsexualität ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
Es geht nicht darum, dass sie denken „Männer/Frauen haben es besser“. Es geht darum, dass der falsche Körper für sie unerträglich ist – oft lebenslang, oft mit Suizidgedanken verbunden, bevor sie irgendwas ändern können. Die Transition (Hormone, OP) ist für die meisten der einzige Weg, um endlich im eigenen Körper zuhause zu sein, auch wenn er nie 100 % perfekt wird. Ob das jetzt „vernünftig“ ist oder nicht, kann und muss jeder für sich entscheiden. Aber für die Betroffenen fühlt es sich meist nicht wie eine Wahl an, sondern wie die einzige Möglichkeit, überhaupt lebenswert zu überleben.
Meine sehr verehrten Damen und Herren und meine lieben Freunde und Freundinnen, das soll es für heute und in aller Kürze gewesen sein.
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Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen,
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Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …
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Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumannis a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“
G. B. Shaw
„Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)
E D I T O R I A L
Christas Osterfreude ► Eine moderne Ostergeschichte ► von Gerhard-Stefan Neumann ►
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Christa spielte wie immer mit ihren Murmeln. Es waren wunderschöne Murmeln, kleine und große, schön bemalt, einige von ihnen waren richtig kleine Kunstwerke aus Glas, Porzellan und sogar aus Keramik, aber das wusste Christa natürlich nicht so genau, aber ihre Mutter war sich da ganz sicher. Christa besaß ganz viele Murmeln und sie stammten aus allen Herren Ländern. Ihr Vater hatte sie ihr von seinen vielen Geschäftsreisen mitgebracht.
Und wenn ihr Papa einmal für längere Zeit zu Hause war, dann zeigte er seiner kleinen Tochter auf dem großen Leuchtglobus im Wohnzimmer all die fremden und fernen Länder, wo er die Murmeln gekauft hatte. Leider war Christas Papa viel zu oft fort und konnte sich deshalb nur ganz wenig um Christa kümmern – und das tat Christa natürlich sehr weh, denn sie liebte ihren Vater über alles auf der Welt. Und gerade heuer, ausgerechnet zu Ostern, wo es im Garten nur so blühte und die Natur erwachte, war er wieder einmal weg, auf einer großen und ganz langen Geschäftsreise. Ihre Großmutter sagte ihr gestern, dass sie schon ein großes Mädchen sein würde, wenn ihr Vater wieder kommen würde – und dabei musste die Großmutter weinen.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
In der Schule wurde Christa deswegen von ihren Kameradinnen immer ganz schlimm gehänselt, sie sagten immer, ihr Vater wäre ein ganz böser Mensch und er würde für lange Zeit im Gefängnis sitzen. Natürlich wusste Christa mit ihren sieben Jahren nicht, was ein Gefängnis ist und ihre Großmutter wollte sie auch nicht immer danach fragen, denn die Oma musste dann immer so schrecklich weinen. Besonders schlimm für Christa war es zu allem Unglück auch noch, dass sich schon seit mehreren Wochen ihre geliebte Mutter nicht mehr um sie kümmern konnte, weil diese schwer krank im Krankenhaus der großen Stadt lag. Christa durfte ihre Mutter bislang nur ganz selten sehen, weil sie ja noch so klein war und man dort, wo ihre Mutter lag, keine kleinen Kinder haben wollte. Selbstverständlich liebte Christa ihre Mutter sehr und wollte sie auch viel öfters sehen, aber das war für ihre Großmutter und sie gar nicht so einfach. Sie mussten dann immer mit dem Zug in die große Stadt fahren und dort in Busse und Straßenbahnen umsteigen, bis sie endlich in dem großen Krankenhaus ankamen. Dann mussten sie sich auch noch umziehen, bekamen Handschuhe und Schürzen und mussten über den Haaren sogar eine Haube tragen. Zu allem Überfluss mussten sie dann auch noch in so komische Sandalen hinein schlüpfen und bekamen schließlich noch ein weißes Tuch vor den Mund, so dass Christa und ihre Oma kaum richtig sprechen konnten. Christa war dann schon manchmal so müde, dass sie auf der Bank im Wartezimmer eingeschlafen war und von einer Krankenschwester geweckt werden musste.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Wenn Christa dann schließlich ihre Mutter sehen konnte, musste sie immer weinen. Vielleicht wollten die Schwestern gerade deswegen, dass Christa nicht so oft ihre Mutter besuchte – obwohl sich Christa immer bemühte, besonders tapfer zu sein. Anfassen oder gar umarmen durfte sie ihre Mutter nur ganz selten – meistens schlief sie ja und wenn sie mal gerade wach war, konnte sie sich nur mit äußerster Mühe mit ihrem Kind unterhalten. Christa tat dies jedes mal unsagbar weh, aber sie hielt immer tapfer durch. Die ersten Besuche bei der Mutter waren für Christa schlimm und sie konnte sich ganz genau daran erinnern:
Jede Menge Schläuche hingen an spitzen Nadeln, die in den dünnen Armen der Mutter steckten. Zuerst war Christa noch furchtbar über die dünnen Arme ihrer Mutter erschrocken, denn die waren nicht viel stärker als ihre eigenen. Sogar im Mund und in der Nase hatte damals ihre Mutter Schläuche stecken und alle mündeten in großen Flaschen, die an merkwürdigen Gestellen rings um das Bett der Mutter hingen.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
„Weißt Du Christa“, versuchte ihr die Großmutter zu erklären, „die Ärzte müssen Deine Mutter entgiften – sie hat in der letzten Zeit viel zu viel von dem Zeug … von den Medikamenten eingenommen“. Christa verstand zwar nicht, was die Großmutter meinte, aber das es schlimm war, erkannte sie am Zustand der Mutter.
Nach jedem Besuch im Krankenhaus hatte sie Alpträume, wachte mehrmals in der Nacht schweißgebadet und am ganzen Körper zitternd auf und immer waren ihr dann die Leiden der Mutter besonders nah und schmerzlich: Wie die so geliebte Mutter ihrem Bett lag und ihr einst so wunderschönes langes schwarzes Haar war wirr und ihr Gesicht fast so weiß wie das Christa betete oft und viel. Nicht nur im Religionsunterricht in der Schule, bei den Mahlzeiten zu Hause oder vor dem Schlafengehen. Fast jeden Tag schlich sie sich heimlich vom großelterlichen Bauernhof fort in die kleine Kapelle am entgegen gesetzten Ort des kleinen Dorfes. Immer mit dabei war Rex, ihr großer und starker Schäferhund. Rex war nicht nur groß und stark, sondern auch sehr klug. Und im Ernstfall würde er sie schon beschützen. So trabte der brave Rex fast jeden Tag mit der kleinen Christa im Schlepptau zu der kleinen Kapelle, machte es sich auf den sonnen erwärmten Stufen bequem und wartete geduldig, während drinnen seine junge Herrin betete. Und das konnte mitunter ganz schön lange dauern.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Ganz besonders hatte es Christa das große Kruzifix angetan, das gleich neben dem Eingang an der Wand hing. Christa war ein sehr gläubiges Mädchen. Sie verstand zwar nicht viel von diesen religiösen Dingen und im Religionsunterricht war sie hin und wieder auch nicht gerade die Aufmerksamste, aber eines wusste sie ganz genau und dessen war sie sich auch absolut sicher, wenn einer ihre Mutter wieder gesund machen und ihr den Papa zurückbringen konnte, dann war er es, Jesus, der da so schlimm geschunden am Kreuz hing – und sonst keiner· Und so betete sie mit ihrer ganzen kindlichen Inbrunst zu dem da oben – zu dem Gekreuzigten – und sie legte ihre ganze naive Frömmigkeit in ihr Gebet:
„Lieber Jesus, mache doch meine Mama wieder ganz gesund, bitte … und mache sie wieder so schön, wie sie vor der schlimmen Krankheit war und gib mir bitte meinen Papa wieder. Du weißt ja sicher, das er irgendwo in einem Gefängnis sein soll, ich weiß zwar nicht, was das ist … aber es ist bestimmt etwas ganz furchtbar Schlimmes… „, und während die Tränen in ihr hochstiegen und sie das Schluchzen kaum noch unterdrücken konnte, betete sie nach einer kleinen Pause weiter, „Ich will zu Mama, Papa und Großmutter auch immer ganz lieb sein, immer meine Hausaufgaben machen und ganz brav sein. Doch Jesus antwortete nicht .
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
„Ich brauche doch meine Mama und meinen Papa so ganz dringend“, drang sie weiter in den leblosen hölzernen Körper am Kreuz, doch dieser schwieg noch immer, „ich will auch ganz bestimmt jeden Sonntag in die Kirche gehen… „, flehte das Mädchen verzweifelt, doch Jesus ließ sich nicht erweichen und das blanke Entsetzen machte sich in dem hilflosen, kleinen Mädchenkörper breit:
Bitterlich weinend streckte sie die Ärmchen in die Höhe und in einem Gemisch aus kindlichem Zorn, verbunden mit der ganzen Unwissenheit und dem Unverständnis ihrer geplagten Seele schrie sie dem Gekreuzigten entgegen:
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
„Jesus … hörst Du mir überhaupt zu … ?“ Und Jesus schwieg noch immer und je mehr sie ihn anflehte, bettelte, ja, ihn mit ihren Blicken förmlich verschlang, so, als wollte sie zu ihrem unsagbaren Leid noch seines mit in sich aufnehmen, desto ferner und unnahbarer erschien er dem jungen Menschenkind, das seiner Hilfe so dringend bedurft hätte.
Nach einer Weile ergab sich das Kind seinem Schicksal. Jesus – ausgerechnet ihr Freund – wollte ihr also nicht helfen. Nun war sie mit sich und ihrer Not alleine. Wer weiß, was nun aus ihrer Mutter, ihrem Vater und der betagten Großmutter werden sollte. An sich dachte sie dabei am wenigsten. So schickte sie sich in ihrer unverstandenen und verschmähten Liebe zu dem Gekreuzigten an, die Kapelle zu verlassen und in ihrer grenzenlosen Traurigkeit den Heimweg anzutreten. Zuvor aber wollte sie dem so scheinbar Mächtigen einen langen, tiefen Blick, in dem die ganze Verachtung ihres jungen Lebens lag, zuwerfen, gleichsam so, als wollte sie sagen:
„Du da oben warst meine ganze Hoffnung, wie soll ich da unten, mit der ganzen Last meines jungen Lebens alleine zurechtkommen?“
Doch es blieb beim Gedanken, beim Plan, beim Vorhaben.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Als sie sich erhob, sah sie zu ihrem grenzenlosen Erstaunen, wie ein gleißender Lichtstrahl die großen bunten Fenster am Altar durchdrang und das imposante Kreuz in einem Lichtermeer aus Farben erleuchten ließ. Und während das gläubige junge Menschenkind noch andächtig die kleinen Hände etwas unbeholfen zum Gebet faltete, erklang die sonst so schmalbrüstige Orgel des Kirchleins zu einem machtvollen musikalischen Orkan, so, als hätten sämtliche himmlischen Heerscharen gleichzeitig ihren göttlichen Einsatzbefehl erhalten. Und noch ehe sich die kleine Christa von dieser für sie im wahrsten Sinne des Wortes himmlischen Überraschung erholen konnte, öffnete sich mit einem Schlage das Portal der Kapelle und eine ganz in weiß gekleidete Gestalt, umgeben von einem Strahlenkranz aus leuchtenden Sternen, betrat den Kirchenraum und kam auf das Mädchen zu.
„Ein Engel “ stotterte die verdutzte Christa, „Jesus hat mir tatsächlich geholfen …“ und sank mehr aus Erschöpfung über das eben Erlebte als aus Demut auf die Knie. „Doch der Engel nahm sie an der Hand und sprach mit ruhiger und sanfter Stimme:
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
„Fürchte Dich nicht mein Kind, der Herr ist bei Dir und Du wirst sehen, es wird alles wieder gut“. Wie zum Beweis führte der Engel das Mädchen an das Kreuz und zeigte auf seinen Herrn, den Gekreuzigten und meinte zu dem Mädchen: „Verzweifle nie an Dir oder Deinem Glauben, ER wird immer bei Dir sein“. Selbstredend hatte Christa ab sofort nicht mehr den geringsten Zweifel, schließlich war Jesus ihr Freund, zudem hatte sie dies jetzt sozusagen sogar amtlich – oder hätte er ihr sonst einen seiner Engel geschickt? Und als sie zu ihm hoch sah, um sich bei ihm zu bedanken, sah sie wie er lächelte und wie seine Augen in sichtlicher Freude über sein gelungenes Werk leuchteten und wie er Tränen der Freude vergoss.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Der Engel hieß das Mädchen, die Hände zu einer Schale zu formen und die Tränen des Gekreuzigten darin aufzufangen. „Jesus, bitte, weine nicht “ flehte das Mädchen ihn an, „ich bin ja bei Dir … und ich gehe bestimmt auch nicht weg, jedenfalls nicht gleich … und ich komme auch jeden Tag wieder, versprochen…“, und mit einem Male war das kleine Kirchenschiff von einer einzigen, klangvollen und mächtigen Stimme erfüllt und sie sprach:
„Dein Leben ist auch mein Leben. Gehe nun nach Hause zu Deiner Familie und Deine Gedanken werden fortan auch die meinen sein. Und vergiss es niemals:
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Meine Tränen werden Dir fortan immerwährend Erlösung und Glück bringen und Dir alle Deine Wünsche erfüllen“. Kaum waren die letzten Silben der wahrhaft himmlischen Stimme verklungen, erlosch das Licht, erstarb die Musik der Orgel, war Christas Schutzengel verschwunden und der Gekreuzigte hing genauso hölzern und unbeweglich am Kreuz der kleinen Kapelle wie die Jahrhunderte zuvor auch. Und als das Mädchen die gefalteten Hände öffnete, hörte sie etwas zu Boden fallen – sie bückte sich und fand eine wunderschöne Murmel. Es war die schönste Murmel, die sie je in ihrem jungen Leben gesehen hatte – groß, bunt und unsagbar leicht. Sie hob sie auf und richtete ihren fragenden Blick auf Jesus – doch der blieb stumm …
Federleicht lag die Glasperle in ihrer kleinen Hand. Eine wunderbare, fast herzliche Wärme ging von ihr aus, spendete Liebe und Zuversicht, nahm alle Sorgen des Mädchens in sich auf und machte es froh und glücklich.
Mitten in der Nacht schreckte Christa aus ihrem tiefen Schlaf hoch …
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
„Habe ich das alles nur geträumt“, fragte sie sich erstaunt, aufgeregt und gleichermaßen beglückt zugleich. „Das kann doch nicht sein, das ist doch unmöglich“, flüsterte sie froh und gleichzeitig etwas beunruhigt, „Jesus ist doch tot … oder sollte er tatsächlich doch …?“ Sie drehte sich herum und machte Licht. Im Schein des kleinen Nachttischlämpchens sah sie sich in ihrer kleinen Kammer um und stellte zu ihrer Beruhigung fest, das alles so war wie die ganzen langen Nächte zuvor auch. Vor dem Bett lag Rex, ihr treuer Schäferhund, er schlief tief und fest. Im Bett, am Fußende lag wie immer Mickey, die Katze. Alles war wie sonst auch, wenn da nicht ein verräterische Blinken neben dem Nachttischlämpchen gewesen wäre … Da lag die Murmel aus dem Traum …
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
„Also doch, Jesus ich liebe Dich …“ flüsterte das Mädchen glücklich und zufrieden und verkroch sich wieder in ihrem Bett, ohne natürlich nicht die Murmel aus den Augen zu lassen, deren Leuchtkraft die ganze Welt hätte erwärmen können. Und fortan gehörte sie Christa ganz alleine – für immer, für ihr ganzes Leben. Und Christa wusste, dass sie sich nie mehr in ihrem weiteren Leben Sorgen machen müsste, dass sie nie mehr Angst haben müsse. Und irgendwann überwältigte die Müdigkeit das Mädchen endgültig …
Das Frühjahr hatte schon längst begonnen, die Natur erwachte aus ihrem langen Winterschlaf, es grünte und blühte an allen Ecken und Enden, ja selbst die Tiere spürten instinktiv, dass die Zeit der Paarung nahe war. Ostern lag spät in diesem Jahr und so war es kein sonderliches Wunder, dass für Mitte April die Sonne ihre warmen Strahlen schon recht kräftig auf die Mutter Erde herunter scheinen ließ.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Und eben diese warmen Strahlen drangen früh am Morgen des Gründonnerstag in Christas Schlafkammer und kitzelten mit ihren vorwitzigen Strahlenspitzen so lange an Christas Stupsnäschen herum, bis sich die verschlafene Maus endlich anschickte, wach zu werden und den neuen Tag zu begrüßen. Natürlich hatte Christa wie alle anderen Schulkinder schon längst die sehnlichst erwarteten Osterferien, hätte also getrost noch eine Stunde in den heiß und innig geliebten Federn verbringen können, aber eine plötzliche unerklärlich Unruhe holte das kleine Mädchen mit Macht in die Wirklichkeit des neuen Tages. Verdutzt räkelte sich der kleine Schlafratz in den warmen und weichen Federn, malträtierte dabei, natürlich ungewollt, mit seinen kleinen Füßchen die behäbige schwarze Katze, die natürlich auch wie sonst immer am Fußende des Bettes schlief und die sofort mit einem beleidigten Miauen ob dieser ungewöhnlichen Behandlung aus dem Bett und dem mächtigen Schäferhund Rex in dessen breites Kreuz sprang. Dieser beschwerte sich natürlich postwendend. Einerseits mit einem lauten Bellen und andererseits mit einem gewaltigen Sprung auf seine vier Pfoten. Dabei warf er fast Christas Oma vom Stuhl, die schon längere Zeit auf das Aufwachen ihrer kleinen Enkelin gewartet hatte.
„Oma“, fragte das Kind neugierig, „was ist denn, warum sitzt Du hier … ist etwas geschehen, haben wir vielleicht schon Ostern?“ „Nein, mein Kind“, antwortete die Großmutter und nahm das Kind zärtlich in die Arme, „stell Dir vor Christa, Deiner Mutter geht es seit gestern so gut, dass sie auf jeden Fall über die Feiertage bei uns sein kann … es ist ein Wunder geschehen“. „Oh fein“, jubelte das Mädchen, „Oma, Oma, ich habe es gewusst … ich habe es gewusst … Jesus hat mir also doch geholfen und ich habe es nicht nur geträumt“.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Und das Kind erzählte der Großmutter seinen Traum. Diese guckte zwar anfangs ziemlich skeptisch über ihre alte Nickelbrille, aber zu guter Letzt ließ sie sich doch von der Begeisterung der Enkeltochter anstecken:
„Aber weißt Du Christa“, meinte sie schließlich, „das ist ja längst noch nicht alles. Heute morgen, in aller Herrgottsfrühe hat das Gefängnis … äh … das Gericht angerufen und mir mitgeteilt, das Dein Vater noch heute entlassen wird … und zwar für immer. Ich verstehe das auch nicht, aber er muss nicht mehr zurück, er muss nie wieder fort“.
Mit einem lauten Freudenschrei, der einem halben Indianerstamm zur Ehre gereicht hätte, fiel das Mädchen der Großmutter um den Hals, und dies mit einer solchen Wucht, dass kopfüber der Stuhl kippte und beide zu Boden fielen. Hund und Katze verschwanden vor Schreck über diese unerwarteten Gefühlsausbrüche schnurstracks unter Christas Bett. „Mein Gott Christa“, jammerte die alte Großmutter aus Verzweiflung und vor Schmerz, „ich bin doch eine alte Frau, mein Gott, mein Kreuz … auaah … und meine Brille … mein Gott, wie soll ich denn jetzt wieder jemals hochkommen?“
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Doch das Kind jauchzte nur so vor Vergnügen, hüpfte mit einem Satz zurück ins Bett – dass Hund und Katze unter dem Bett wahrscheinlich dachten, das Ende ihrer Tage wäre gekommen – schnappte sich die Murmel, faltete die Hände, schloss die Augen, ging in sich und betete. „Schließlich“, so fand Christa, „könne jetzt Jesus mal zeigen, was er könne – und außerdem wünschte sie sich es so sehr“.
Christa betete lange und inbrünstig und es war nicht umsonst. Als sie wieder die Augen öffnete erkannte sie ihre Großmutter nur mit Mühe wieder: Vor ihr stand eine gut gekleidete und wohlgenährte Dame mittleren Alters mit glatter und straffer Haut und eleganter Frisur und das Gesicht der Frau strahlte eine mütterliche, ja, fast eine großmütterliche Wärme aus. Und im Arm hielt diese Person ein Katzenbaby mit einem tiefschwarzem Fell und weißen Pfötchen, und zu ihren Füßen saß ein junger Schäferhund, der sie aus seinen großen, braunen Hundeaugen freundlich ansah. „Den alten, zerbrochenen Stuhl und die kaputte Brille“ dachte sich Christ insgeheim, “ würde sie gleich nach dem Frühstück in den Mülleimer werfen“.
Den großen, hageren Mann, der sich mühsam die Auffahrt zum Haus hoch kämpfte, erkannte Christa erst, als er vor ihr stand. Er trug einen alten, abgewetzten Regenmantel und darunter einen mindestens ebenso schäbigen dunklen Anzug, der ihm zudem noch viel zu weit war – jedenfalls schlotterte er an ihm ebenso herum, wie ihr altes Kleid draußen auf dem Acker an der Vogelscheuche. Der alte Schlapphut, den der Unbekannte auf seinem Kopf trug, hatte offenbar auch schon bessere Tage gesehen. Sein Gesicht war grau, die Haut eingefallen und tiefe Falten sprachen die sprichwörtliche Verzweiflung des Mannes aus.
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
„Papa“, fragte Christa zögernd, freudig erregt und mitfühlend gleichermaßen, „Ja, mein Kind“, nickte der Mann und seine Stimme klang müde und brüchig, „ich bin Dein Vater“. Er hob seine kleine Tochter auf, nahm sie in die Arme und hielt sie ganz lange Zeit fest.
Am späten Nachmittag brachten die Sanitäter in einem großen Krankenwagen Christas Mutter. Sie saß in einem Rollstuhl und die Männer hoben sie mit einer besonderen Vorrichtung, die an dem Krankenwagen angebracht war, aus dem Auto und schoben sie ins Haus. Sie war noch sehr schwach und konnte kaum reden.
Wenig später lagen sich die Eltern in den Armen und beide weinten bitterlich. Ihr Schluchzen war so laut und so entsetzlich klagend, dass es Christa nicht mehr mit anhören konnte. Sie ging in ihr Zimmer und verschloss hinter sich die Tüte. Sie nahm ihre große, neue und wundervolle Murmel, kniete vor dem Kruzifix nieder und betete …
Christa’s Easter joy ► Created by Gerhard-Stefan Neumann
Es war eine himmlische Musik, die Christa wieder in die Gegenwart zurückbrachte. Wie aus fernen Welten klangen die Harmonien der Sphären an ihr Ohr und eine ihr wohlbekannte Stimme sprach zu ihr: „Wer auf Jesus vertraut ist niemals verlassen“. Christa öffnete die Augen und sah sich schier starr vor Erstaunen in ihrem Zimmer um:
Da sah sie ihren Schutzengel am offenen Fenster sitzen und er lächelte sie an …
Copyright und alle Rechte ausschließlich beim Autor. Nachdruck nur gegen Beleg und Honorar und „nur nach vorheriger Genehmigung“ gestattet.
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
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Europa ► Created by Stephanie Neumann
Eine Auflösung der EU würde zu schweren wirtschaftlichen Verwerfungen führen, mit dem Zusammenbruch des Binnenmarktes, dem Ende des Euro und der Wiedereinführung nationaler Währungen, was massive Inflation, Handelseinbrüche und Arbeitsplatzverluste zur Folge hätte; zudem würden Grenzen wieder eingeführt, was Reise- und Arbeitsfreiheit beende, Lieferketten störe und die politischen Beziehungen destabilisiere, was zu Chaos, verstärkter Unsicherheit und einer Renationalisierung Europas führen.
Die Europäische Union (EU) ist ein komplexes Gebilde, das nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche Stabilität für ihre Mitgliedsstaaten bietet. Doch was würde passieren, wenn diese Union aufgelöst würde? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die potenziellen Folgen einer solchen Entscheidung und die damit verbundenen Herausforderungen für die Wirtschaft, den Binnenmarkt, die Währungen und die Gesellschaft.
Europa ► Created by Stephanie Neumann
Der Binnenmarkt der EU ermöglicht es Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräfte, sich ohne große Hindernisse zwischen den Staaten zu bewegen. Die Auflösung der EU würde diesen Binnenmarkt stark gefährden. Plötzlich müssten Unternehmen wieder Zollgebühren zahlen, und Handelsabkommen, die über Jahrzehnte hinweg gewachsen sind, wären hinfällig. Dies könnte zu einer dramatischen Ablehnung des Handels führen. Unternehmen wären gezwungen, ihre Preise zu erhöhen, was eine massive Inflation zur Folge haben würde.
Die imposanten Zahlen des Handels innerhalb der EU sind beeindruckend. Laut Eurostat betrug der Handel unter den EU-Staaten 2020 rund 3,5 Milliarden Euro. Stell dir vor, dieser Wert würde sich durch hohe Zölle und Handelsbarrieren halbieren oder sogar noch weiter sinken! Hersteller in Deutschland könnten auf einmal Schwierigkeiten haben, ihre Produkte nach Italien zu verkaufen, und Importeure aus Spanien könnten den Zugang zu französischen Weinen verwehrt werden. Das Geschäft würde um einiges komplizierter sein, und es gibt Schwierigkeiten, sind auch Risiken nicht weit. Die Unsicherheit über die Warenströme würde Unternehmen zwingen, Arbeitsplätze abzubauen, was zu einer massiven Erhöhung der Arbeitslosigkeit führen würde.
Europa ► Created by Stephanie Neumann
Der Euro hat sich als eine der stabilsten Währungen der Welt etabliert. Eine Auflösung der EU würde auch das Ende des Euro bedeuten. Länder, die heute den Euro nutzen, müssten ihre nationalen Währungen wieder einführen. Stell dir vor, Deutschland führt wieder die D-Mark ein, während Griechenland zur Drachme zurückkehrt. Die Volkswirtschaften dieser Länder müssten sich erst an die neuen Währungen anpassen, was zu einer enormen Zeitspanne der Instabilität führen könnte.
Das würde nicht nur chaotisch wirken, sondern auch massive Inflationsängste schüren. Wo immer Währungen schwanken, gibt es Unsicherheiten – und wo Unsicherheiten sind, gibt es Menschen, die ihre Ersparnisse in sichere Häfen bringen wollen. Das Vertrauen in die Finanzmärkte würde dahinschmelzen, und es wäre abzusehen, dass nationale Regierungen versuchen würden, ihr Geldsystem zu stabilisieren, was wiederum zu weiteren Eingriffen und Einschränkungen für die Bürger führen würde.
Europa ► Created by Stephanie Neumann
Eines der größten Errungenschaften der EU war die Schaffung eines Raumes, in dem Menschen frei reisen und arbeiten können. Die Wiedereinführung nationaler Grenzen würde das Reise- und Arbeitsleben der Bürger erheblich beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall könnte man sich vorstellen, dass man beim Passieren eines Landes wieder lange Warteschlangen an Grenzübergängen erleben muss, und wer weiß, vielleicht gibt es sogar wieder Grenzkontrollen auf den Autobahnen.
Das bedeutet nicht nur, dass Urlaubsreisen komplizierter und teurer werden, sondern auch, dass viele Arbeitnehmer, die in einem anderen EU-Land leben und arbeiten, ihre Jobs verlieren könnten. Die Wahl des Arbeitsplatzes ist ein grundlegendes Prinzip der EU, und wenn dieses freie Prinzip verschwindet, könnte es dazu führen, dass viele Fachkräfte zurück in ihre Heimatländer ziehen müssen oder, schlimmer noch, arbeitslos bleiben. Die Unsicherheit, die daraus resultiert, kann die Mobilität der Arbeitskräfte erheblich einschränken.
Europa ► Created by Stephanie Neumann
In einer globalisierten Welt sind die Lieferketten oft komplex und über Ländergrenzen hinaus miteinander verwoben. Die Auflösung der EU würde nicht nur den innereuropäischen Handel stören, sondern auch Auswirkungen auf internationale Handelsbeziehungen haben. Wenn Unternehmen gezwungen sind, neue Zollvorschriften zu beachten, wird es schwierig, Rohstoffe und Produkte rechtzeitig zu beschaffen. Unzulässige Lieferzeiten und plötzliche Preisschwankungen könnten zum Alltag werden.
Diese Störungen würden viele Branchen betreffen – von der Automobilindustrie bis zur Lebensmittelversorgung, vom Maschinenbau bis hin zur Technologiebranche. Die Unberechenbarkeit der Beschaffung könnte kleinere Unternehmen besonders hart treffen, die sich nicht die hohen Reserven leisten können, um plötzliche Engpässe zu überstehen. Und während große Unternehmen möglicherweise in der Lage sind, sich anzupassen, werden viele kleine Unternehmen den Belastungen nicht standhalten.
Europa ► Created by Stephanie Neumann
Die politischen Beziehungen zwischen den Staaten würden bei einer Auflösung der EU ebenfalls erheblich destabilisiert. Nationalistische Tendenzen könnten verstärkt werden, und Länder könnten beginnen, sich stärker auf ihre eigenen Interessen zu konzentrieren, anstatt zusammenzuarbeiten. Es könnte zu Spannungen zwischen Ländern kommen, die Ehemals durch gemeinsame Institutionen gemildert wurden.
Dieser Rückfall in den Nationalismus könnte zu einem Anstieg von Konflikten in Europa führen. Staaten, die in der Vergangenheit um territoriale Ansprüche gerungen haben, könnten wieder in alte Muster zurückfallen. Die Möglichkeit, dass die EU als Friedensprojekt gescheitert ist, könnte das Risiko militärischer Auseinandersetzungen erhöhen. Dies könnte ein Gefühl von Chaos und Unsicherheit in ganz Europa hervorrufen, was wiederum zu noch mehr Renationalisierung führt.
Mit der Renationalisierung Europas könnten wir eine Rückkehr zu alten Konzepten des Staates und der Souveränität erleben. Während die Idee eines vereinten Europas mit gemeinsamen Werten und Zielen von vielen als Fortschritt betrachtet wird, könnte die Auflösung der EU das Gegenteil bewirken. Staaten könnten beginnen, ihre Wirtschaftspolitiken zu isolieren, Abschottungsmaßnahmen zu ergreifen und den internationalen Austausch zu minimieren.
Europa ► Created by Stephanie Neumann
Das wird nicht nur kurzfristige wirtschaftliche Probleme verursachen, sondern auch langfristige Auswirkungen auf das Wachstum, die Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften haben Europa könnte sich in ein Netzwerk aus wirtschaftlichen Insellösungen verwandeln, in dem Länder wie Einzelkämpfer agieren, anstatt miteinander zu kooperieren. Dies könnte zu einem Rückgang von Investitionen und einem Stagnieren des wirtschaftlichen Wachstums führen.
Europa ► Created by Stephanie Neumann
Die hypothetische Auflösung der EU würde zu gravierenden wirtschaftlichen Verwerfungen führen. Ein Zusammenbruch des Binnenmarktes, das Ende des Euro, die Wiedereinführung nationaler Währungen, massive Inflation, Handelseinbrüche und Arbeitsplatzverluste wären nur einige der Herausforderungen, die sich aus einem solchen Schritt ergeben würden. Darüber hinaus würde die Rückkehr von Grenzen, die Störung von Lieferketten und die Zunahme nationalistischer Strömungen die politischen Beziehungen in Europa destabilisieren und zu Chaos und Unsicherheit führen.
Eine solche Zukunft möchten wir uns lieber nicht ausmalen. Lassen wir die Lehren der Geschichte und die Errungenschaften der EU dafür sprechen, wie wichtig Zusammenarbeit und Integration für den Frieden, Wohlstand und Stabilität in Europa sind.
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter). Gerhard-Stefan Neumann► Freier Journalist ► Norikerstr. 19 ► 90402 Nürnberg► Phone 01577 6 31 06 73► E-MAIL-Adresse ►contact@neumann-nuernberg.de►Internet ► http://www.neumann-nuernberg.de/►
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Gerhard-Stefan Neumann is a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media.
Groenland ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Ein solches Szenario könnte die Glaubwürdigkeit der USA als Weltmacht untergraben und zu einer multipolaren Weltordnung beitragen, in der Europa enger mit Skandinavien, der EU und möglicherweise Kanada kooperiert. Langfristig könnte es die Klimapolitik beeinflussen, da Grönland für den Klimawandel zentral ist.
Die USA als Führungsmacht würden isoliert dastehen, was Russland und China nutzen könnten, um Einfluss in der Arktis zu gewinnen.
Bereits die bloße Diskussion über eine militärische Option schädigt das Bündnis und erzeugt Misstrauen.
Groenland ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Ein militärisches Eingreifen der USA in Grönland – das autonom zu Dänemark gehört, einem NATO-Mitglied – wäre ein hochgradig unwahrscheinliches und extrem destabilisierendes Szenario. Basierend auf aktuellen Diskussionen und geopolitischen Analysen (die sich auf Trumps wiederholte Äußerungen zur Übernahme Grönlands beziehen), würde dies massive Konsequenzen für die NATO, Deutschland und Europa haben.
Groenland ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Die geopolitischen Spannungen der letzten Jahre haben das internationale Sicherheitsumfeld erheblich verändert und zu einer Neubewertung von Konfliktrisiken geführt. Insbesondere die Rhetorik und die politischen Strategien aus der US-amerikanischen Regierung während der Amtszeit von Donald Trump trugen zur Sicherheit innerhalb des NATO-Bündnisses bei. Eine der am häufigsten diskutierten Fragen war die Möglichkeit eines militärischen Eingreifens der USA in Grönland, einem autonom verwalteten Gebiet Dänemarks, das im NATO-Kontext eine besondere strategische Bedeutung hat. Diese Analyse untersuchte die hypothetischen Auswirkungen eines solchen militärischen Eingreifens auf die NATO, Deutschland und Europa insgesamt.
Grönland ist nicht nur geografisch überdimensioniert, sondern auch politisch und wirtschaftlich von großer Bedeutung. Die USA haben historisch ein Interesse an Grönland gezeigt, insbesondere aufgrund seiner strategischen Lage im Nordatlantik und der sich verändernden geopolitischen Dynamik durch den Klimawandel und militärische Aktivitäten Russlands in der Arktis. Trumps Versuch, Grönland als Teil der amerikanischen geopolitischen Überlegungen zu betrachten, gipfelten 2019 in einem Angebot, die Insel von Dänemark zu kaufen. Dieses Angebot wurde von Kopenhagen zurückgewiesen und führte zu einer weltweiten Diskussion über die Souveränität und Territorialrechte.
Groenland ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Im Folgenden werden verschiedene Szenarien skizziert, die sich aus einem hypothetischen militärischen Eingreifen der USA in Grönland ergeben könnten und die sowohl direkte als auch indirekte Folgen für Nordeuropa und die NATO hatten.
Ein militärisches Eingreifen könnte in Form einer Invasion oder einer stationierten Truppenpräsenz erfolgen. Dies würde ohne ausdrückliche Zustimmung Dänemarks geschehen, was den Artikel 5 des NATO-Vertrags in Frage stellen würde, der besagt, dass ein Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle Mitglieder gilt. Ein solcher Schritt würde die Stabilität der NATO gefährden und möglicherweise zu internen Konflikten innerhalb des Bündnisses führen.
Groenland ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Dänemark, als souveräner Staat und NATO-Mitglied, wäre gezwungen, auf ein militärisches Vorgehen der USA zu reagieren. Es könnte zu einem Aufruf zur Konsultation innerhalb der NATO kommen, wobei die Solidarität der Mitglieder auf die Probe gestellt würde. Ein solcher Eingreifen könnte die Glaubwürdigkeit der NATO in Frage stellen und dazu führen, dass andere Mitglieder ihre strategische Ausrichtung überdenken. Insbesondere osteuropäische NATO-Partner könnten sich bedroht fühlen und verstärkten Druck auf eine militärische Aufrüstung und eine engere Zusammenarbeit mit den USA ausüben.
Groenland ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Ein militärisches Eingreifen würde erhebliche internationale Auswirkungen haben. Länder wie Russland und China könnten militärische oder diplomatische Gegenmaßnahmen ergreifen, um ihren Einfluss im Arktischen Raum aufzubauen. Die geopolitischen Spannungen könnten sich verschärfen, was möglicherweise zu einem neuen Wettrüsten erheblich führen würde. Multilaterale Institutionen wie die Vereinten Nationen würden unter Druck geraten, eine friedliche Lösung zu finden, während Staaten, die traditionell neutral waren, sich möglicherweise in der Auseinandersetzung verwickelt sehen.
Groenland ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Ein militärisches Eingreifen der USA in Grönland würde in Europa ein Sicherheitsdilemma hervorrufen. Deutschland könnte in eine Zwickmühle geraten, da es unter dem Druck stünde, entweder die US-Politik zu unterstützen oder sich gegen die aggressive Außenpolitik der USA zu positionieren. Dies hätte zur Folge, dass Europa seine Verteidigungsstrategien überprüfen und möglicherweise die Zusammenarbeit innerhalb der EU und mit anderen NATO-Verbündeten verstärken müsste.
Groenland ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann
Die Reaktionen auf ein solches Szenario könnten auch die politische Landschaft in Deutschland und Europa spalten. Parteien, die eine proamerikanische Außenpolitik vertreten, könnten an Popularität gewinnen, während kritische Stimmen, die eine eigenständige europäische Außenpolitik fordern, an Einfluss gewinnen könnten. Dies könnte zu einer Fragmentierung der politischen Einheit in der EU führen und die Fähigkeit zur gemeinsamen Krisenbewältigung beeinträchtigen.
Die wirtschaftlichen Konsequenzen wären ebenfalls erheblich. Ein militärisches Eingreifen würde zu Unsicherheiten auf den Märkten führen, was sich negativ auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den transatlantischen Partnern auswirken würde. Zudem könnten Ressourcen umgeleitet werden, um militärische Operationen zu finanzieren, was zu einer Vernachlässigung anderer Bereiche wie Bildung, Gesundheit und Infrastruktur führen könnte.
Insgesamt zeigt die Analyse, dass ein hypothetisches militärisches Eingreifen der USA in Grönland unter der Führung von Donald Trump nicht nur massive Konsequenzen für die NATO und Dänemark, sondern auch für Deutschland und ganz Europa hatte. Die geopolitischen Spannungen würden sich enorm verschärfen und die Stabilität der internationalen Beziehungen gefährden. Daher ist es von größter Wichtigkeit, einen Dialog über diese Themen zu führen und friedliche Lösungen zu suchen, um künftige Konflikte zu vermeiden.
Gerhard-Stefan Neumannis a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).
Gerhard-Stefan Neumann ► Photographed by Stephanie Neumann ►
Gerhard-Stefan Neumannis a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).
Earl Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
Count Dracula is the most frequently filmed monster in cultural history. The figure combines historical myth with modern pop culture and has served as a projection screen for societal fears and desires for over 120 years. From the terrifying beast in the silent film era (Nosferatu, 1922) to the tragic lover in Francis Ford Coppola’s film adaptation (1992) to modern, sometimes comedic or serial interpretations. The bite to the neck is considered a metaphorical sexual act; the sucking of blood symbolizes the exchange of bodily fluids. In films like Andy Warhol’s Dracula (1974) or modern adaptations, the sexual component is explicitly played out, and the vampire is often portrayed as the ultimate seducer (sex appeal).
Earl Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
When you think of monsters, one name that invariably rises to the surface is Count Dracula. This iconic figure has weaved his way through our cultural fabric for over 120 years, seamlessly blending historical myth and modern pop culture. From the ghastly representation in early silent films to the more nuanced depictions we see today, Dracula serves as a fascinating projection screen for society’s fears, desires, and even sexual anxieties.
Earl Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
Our journey begins in 1922 with F.W. Murnau’s „Nosferatu,“ the first film adaptation of Bram Stoker’s seminal work, „Dracula.“ This silent horror movie introduced audiences to the terrifying beast that is Count Orlok, a character dripping with unsettling imagery and metaphoric undertones. The film’s unsettling visuals paired with its stark depiction of the vampire as a monstrous entity reflected societal fears of the unknown – fear of disease, fear of immigration, and even fear of sexuality. The bite on the neck, particularly prominent in this film, serves as a metaphorical sexual act, hinting at the taboo nature of desire, whereby pleasure is intertwined with danger.
Lady Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
Fast forward to 1992, when Francis Ford Coppola reimagined Dracula in a way that combined horror with tragic romance. In „Bram Stoker’s Dracula,“ Gary Oldman portrays a much more complex character- a tormented soul seeking love across the ages. This version strips away some of the terror associated with the original monster, opting for a narrative that explores themes of love and loss, and thus transforming Dracula into a tragic lover rather than merely a predator.
Earl Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
This shift also highlights the sexual implications of the vampire’s bite; the exchange of blood can be seen as a metaphor for a deeper, more intimate connection. The biting and sucking of blood is no longer just about vampirism but becomes a symbol of seduction and erotic power. It suggests that love can be both intoxicating and dangerous, a duality that resonates with audiences far and wide.
Lady Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
As we move further into the 21st century, Dracula takes on yet another dimension. In films like Andy Warhol’s „Dracula“ (1974), the character is approached from an avant-garde angle. Warhol’s take features a unique blend of camp and art cinema that strips the character of his usual horror, instead highlighting the absurdity and theatricality of the vampire mythos. This interpretation shows how Dracula can break free from traditional narratives, allowing playful reinterpretations that explore and sometimes parody societal norms and expectations.
Earl Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
Moreover, modern adaptations, such as those seen in series like „What We Do in the Shadows,“ provide comedic interpretations where Dracula’s character often leans into hyperbole and exaggeration. The vampire’s charm and sex appeal are magnified to ludicrous proportions, underscoring how society continues to grapple with the sexual connotations surrounding the character while inviting audiences to laugh at the absurdity of it all.
Lady Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
The evolution of Count Dracula reflects the changing societal landscape over the years. His character mutates based on what society fears or desires at any given moment. In times of war or social upheaval, Dracula often resurfaces as a menacing threat—the embodiment of chaos and destruction. However, during more romantic periods, he is depicted as a suave seducer, emphasizing the allure of danger and the seductive aspects of love and lust.
Earl Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
In the realm of modern media, Dracula’s story continues to evolve. Series like “Dracula” and films such as “Hotel Transylvania” showcase a wider range of interpretations. In these narratives, the vampire serves as both a source of horror and humor, capturing the duality of human nature. The interplay of attraction and repulsion remains pertinent, and Dracula becomes a cultural lens through which we can examine our own complexities regarding identity, desire, and morality.
Lady Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
At the heart of Dracula’s enduring legacy is his archetypal status. He represents the ultimate conflict between the civilized and the primal, the rational and the irrational. The vampire myth, with its roots in ancient folklore, has transformed into a powerful symbol reflecting humanity’s most profound fears and yearnings.
Earl Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
Dracula’s bite symbolizes the union of pleasure and pain, life and death, love and loss. Stories about him often tap into this duality, showcasing the deep-seated complexities within human relationships. Whether portrayed as a horrifying beast or a charming lover, Count Dracula encourages us to confront our subconscious feelings surrounding intimacy, mortality, and desire.
Lady Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
As we look ahead, Count Dracula is likely to remain a fixture in cultural narratives for years to come. His ability to adapt to the times, reflecting our oscillating fears and desires, ensures his survival within popular culture. Whether he’s terrifying us with his savage instincts or charming us with his seductive allure, Dracula will always embody the complexity of the human experience.
Earl Dracula ► Created by Stephanie Neumann ►
So, next time you settle in to watch a Dracula-themed adaptation, take a moment to appreciate not just the narrative but also the underlying themes of sexuality, desire, and fear that have kept this character relevant for over a century. The bite may be swift, but its implications resonate deeply, offering commentary on our ever-evolving relationship with the darker aspects of human nature.
Gerhard-Stefan Neumannis a German blogger, photographer and journalist who deals with the topics of photography, media, fashion, politics and social media. He is married to his wife Stephanie and has two now-married children, Stephan and Stephanie, who also work in journalism. His work can be found on Flickr, YouTube, and X (formerly Twitter).
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